Zeitmanagement und Semesterferien
von Kai um 19:57 am Mittwoch, 5. August 2009 in Allgemeines, How-To | 1 KommentarWährend ich die letzten Wochen des Semester damit verbrachte, von Abgabe zu Abgabe zu denken und in den letzten vier Wochen (Klausurenzeit) von Klausur zu Klausur gelernt habe, besitze ich momentan sozusagen Zeit im Überfluss, was mich auf einen interessanten Ansatz brachte: Dass nämlich dieser positive Umstand zugleich Segen und Fluch sein kann.So habe ich von den vielen Projekten, die ich mir für die Semesterferien aufgehoben habe, bisher nicht eins angefangen.
Daher folgende Überlegung:
Was einem in der Arbeitswelt die Stechuhr, oder in der Studentenwelt der Vorlesungsplan angibt, nämlich zeitliche Vorgaben, sind im Grunde genommen etwas Gutes, weil sie den Tagesablauf (zumindest grob) vorgeben. So gibt es feste Zeitpunkte, an denen man bestimmten Tätigkeiten nachgehen muss, was meines Erachtens für die eigene Produktivität extrem förderlich ist, da man sich körperlich (duschen, frühstücken, anziehen, zur Uni/Arbeit fahren) und geistig (letzte Aufzeichnungen durchgehen, Gespräche planen etc.) darauf vorbereitet und im Idealfall in einen guten Workflow fällt.
Übertragen auf den Status Quo bedeutet das nun, dass ich mir für die nächsten Wochen schlicht feste Termine vorgeben werde, an denen ich bestimmte Sachen tun möchte. Eigentlich bin ich ja kein Freund von durchgeplanten und organisierten Tagesabläufen, aber ich sehe ein, dass man dadurch mehr gemacht bekommt, als den Tag damit zu vertrödeln den Newsreader bis zur letzten Nachricht durchzulesen


