von
Kai um
19:48 am
Mittwoch, 28. September 2011 in
Objectify |
4 Kommentare
Seit einigen Tagen ist Objectify nun in der Version 1.2 im Android Market eingestellt.
Da ich nebenbei an meiner Bachelor-Thesis geschrieben habe, blieb nicht allzu viel Zeit übrig, alle Features zu implementieren, die ich auf meiner Liste stehen hatte. Trotzdem haben es einige (wichtige) Features in die aktuelle Version geschafft.

Exportfunktion in Version 1.2 von Objectify
Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit erstellte 3D-Modelle in das standardisierte
OBJ-Format zu exportieren. Das ganze sieht dann so aus wie in dem Bild rechts.
Daneben habe ich noch die Ansicht der 3D-Modelle verbessert. Die Textur ist jetzt (bei dunklen Eingangsfotos) heller, so dass man einzelne Details besser erkennen kann. Außerdem gibt es in den Einstellungen jetzt die Möglichkeit, die Eingangsbilder zu glätten. Das führt meist zu “glätteren” Modellen, reduziert aber auf der anderen Seite die sichtbaren Details.
Das nächste Feature, was es voraussichtlich in die nächste Version 1.3 schaffen wird, ist der Import von OBJ-Dateien. Ich werde das so implementieren, dass diese Funktion dann auch anderen Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, zur Verfügung steht. Sobald ich herausgefunden habe, welchen MIME-Type OBJ Dateien haben, kann man sich auch Modelle in diesem Format auf das Smartphone laden und dann ebenfalls mit dem in Objectify eingebauten Viewer anschauen.
von
Kai um
09:09 am
Donnerstag, 23. April 2009 in
Linux, ubuntu |
0 Kommentare
Es kann sich nur noch um Stunden handeln, dann wird das neue Ubuntu Jaunty released. Und wenn man es nicht mehr aushält, lässt sich das Update auch händisch mit update-manager -d erzwingen.
Wie meistens bei einem neuen Ubuntu-Release sind alle Neuerungen nicht auf den ersten Blick sichtbar. Ein Blick auf die Release Notes verrät folgendes:
- Gnome, die Arbeitsumgebung von Ubuntu, wird in der neuesten Version 2.26 ausgeliefert. Die offensichtlichsten Veränderungen hier sind nur marginal. Ein neuer Button hier (Xsane), Verbesserungen in der Benutzung da (Feinere Einstellungsmöglichkeiten beim Policy-Kit, Herunterfahren mit Countdown, bessere Usability des Synaptic-Paketmanagers). Die größten Veränderungen sind wohl (neben dem neuen Update-Notifier) unter der Haube geschehen. So wurde die Codebasis von Gnome ordentlich aufgeräumt und die Entwickler haben viel alten Code über Board geschmissen. Daher sollte z.B. Nautilus, der Dateimanager unter Gnome, schneller starten und die Erweiterbarkeit (auch im Hinblick auf Gnome 3.0) einfacher vonstatten gehen.
- Bootgeschwindigkeit: Gerade im Hinblick auf Notebookbesitzer ein schlagendes Argument. Bei meinem Notebook (Thinkpad T61) konnte ich eine Verbesserung um 12 Sekunden feststellen. Nämlich von ehemals 49 Sekunden auf aktuelle 37 Sekunden. Das ist für meinen Geschmack zwar immer noch eine Ewigkeit, aber die Entwicklung geht imho in die richtige Richtung. (Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Thinpad alleine 5-6 Sekunden im BIOS und Grub abhängt, bevor er sich ans Laden von Ubuntu macht).
- Ext4 wird nun unterstützt: Mit dem aktuellen Ubuntu ist es zwar schon möglich den Nachfolger von Ext3 zu benutzen, ich persönlich warte aber noch solange, bis das neue Dateisystem frei von den gröbsten Kinderkrankheiten ist. So haben einige Benutzer die leidige Erfahrung gemacht, dass bei einem Systemabsturz mit dem neuen Dateisystem viele Dateien unbrauchbar geworden sind, weil Ext4 diese nicht mehr ordentlich beschrieben bzw. geschlossen hat. Mittlerweile gibt es zwar einen Patch, der hält aber offiziell (iirc!) erst in der nächsten Version von Ubuntu einzug (9.10, Karmic Koala).