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Suggestions for Students

von Kai um 12:16 am Sonntag, 1. März 2009 in How-To, Produktivität, Studium | 0 Kommentare

Ratgeber zum MitschreibenAuf der Suche nach Lernmethoden und aktiver Prokrastination aufgrund bevorstehender Klausur bin ich über einen guten Link gestolpert.

David Hirsch, Professor an der Western Washington University hat eine Liste mit Vorschlägen und Methoden zusammengestellt, um seinen Studenten das Studieren leichter zu machen. Die ersten Ratschläge sind recht offensichtlich. Zum einen rät er generell der Vorlesung auch wirklich beizuwohnen und sich stets ganz vorne einen Platz zu suchen, sowie sich mit einer Gruppe von Kommilitonen zusammen zu tun, die gut miteinander harmonieren, d.h. die einen ähnlichen Wissensstatus haben, sich gegenseitig abfragen und Lücken füllen können.

Etwas interessanter fand ich den Part, in dem er vorschlägt, die eigenen Notizen nach der Vorlesung nochmal zusammenzufassen, wichtiges von unwichtigem zu trennen, sowie beim schriftlichen Kopieren der Notizen sich selbst zu überprüfen, ob das geschriebene auch verstanden wurde.

Generell ist das natürlich ein guter Tipp, aber so etwas ist immer leichter gesagt als getan. Probleme entstehen nämlich genau dann, wenn man nicht alles notieren konnte, wenn keine Möglichkeit bestand Fragen zu stellen, sowie der unerwähnte Zeitaufwand der dabei entsteht, wenn man das Kopieren der mitgeschriebenen Notizen “2-3 mal die Woche” exerzieren sollte.

Deshalb hab ich mich mal etwas näher über dieses “Note Taking” informiert. Ebenfalls auf der Webseite der Western Washington University habe ich hierzu eine Art Tutorial gefunden.

Hier heisst es, dass

geschicktes Mitschreiben eine wichtige Komponente für das erfolgreiche Studieren an einer Universität sei (freie Übersetzung des Autors).

Auch hier heißt es wieder, dass der Schlüssel zum Erfolg das aktive Durchsehen der eigenen Notizen ist.
Folgende Dinge werden hier erläutert:

Aktive Teilnahme an der Vorlesung hilft sich das Gelehrte besser zu behalten

  • Vorlesungen regelmäßig besuchen
  • Ganz vorne sitzen
  • Stell dir vor dein Professor unterhält sich nur mit dir (das ist lustig :-) ) und es hängt von dir ab, wie gut du zuhörst. Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstehst.
  • Konzentrieren

Auf die wesentlichen Ideen achten beim Mitschreiben in der Vorlesung

  • Mitschreiben, wenn der Professor explizit sagt, dass folgendes wichtig ist
  • Tafelbild abschreiben
  • Wenn der Prof. einen Sachverhalt näher erläutert ebenfalls notieren
  • Explizit genannte Vor- und Nachteile eines bestimmten Themas machen sich auch immer gut in den Notizen
  • Auf die Modulation der Stimme achten, d.h. wenn der Dozent lauter/leiser wird, ist das oft ein Indikator, dass das nachfolgende bedeutend sein könnte, sowie bestimmte Signalwörter (z.B. “mit anderen Worten”, “Zum Beispiel”, “Zusammengefasst”)

Wenn der Dozent zu schnell spricht

  • Hier hilft es sich für die nächste Stunde vorzubereiten, d.h. Vorlesungsunterlagen/Skript für nächste Stunde bereits vorbereiten
  • Die mitgeschriebenen Notizen mit einem Kommilitonen (oder mehreren) vergleichen und ggf. ergänzen.
  • Beim Mitschreiben der Notizen Platz lassen für Dinge, die man nicht mit notieren konnte.
  • Entwickeln von speziellen Symbolen, wenn man den Faden verloren hat (z.B. “?” oder “F” für Frage). Danach fällt es oft leichter die entsprechenden Stellen nochmal zu erläutern bzw. nachzufragen
  • Professor fragen, wenn etwas unklar ist, oder man etwas nicht verstanden hat.
  • Vorlesung aufzeichnen (Erlaubnis vorher einholen)
  • Abkürzungen benutzen, evtl. auch eigene Abkürzungen entwicklen.

Wie bereits anfangs erwähnt, erscheinen viele Hinweise eigentlich offensichtlich, ich denke einzig und allein die Disziplin aufzubringen, wirklich jede Vorlesung so zu besuchen dürfte der einzige Knackpunkt an dieser Strategie sein;-)

Zwischenspiel

von Kai um 18:43 am Mittwoch, 18. Februar 2009 in Allgemeines, Studium | 0 Kommentare

So,

knapp die Hälfte der Klausuren ist rum. Morgen steht noch die mündliche Prüfung in Gestaltung an, dann übernächste Woche Signalverarbeitung, d.h. E-Technik und danach Englisch und Programmieren 1.

Die richtig schweren Klausuren (Analysis und Einführung Informatik) sind zum Glück schon vorbei. Für nächstes Semester nehme ich mir fest vor, am Ball zu bleiben und schon während der Vorlesungszeit was zu machen, anstatt am Ende in alter Schulmanier die letzten Tage vor einer Klausur press durchzulernen.

Ich habe heute mit dem Gedanken gespielt, mir ein Netbook zuzulegen, weil so ein Kinder-Notebook (bei der Größe der Tasten und der Leistung, die diese Teile haben finde ich den Namen ganz passend) in vielen Dingen praktischer ist, als ein normales Notebook. Zum einen ist es ne ganze Ecke leichter als mein aktueller Thinkpad T61 (dabei hatte ich mir den Thinkpad doch extra wegen dem geringen Gewicht gegenüber anderen Notebooks gekauft), zum anderen sind die Bootzeiten erheblich kürzer. Ich weiß bloss noch nicht, welches ich den kaufen soll, gibt ja mittlerweile ein ganz schön großes Angebot und ständig kommt ein neues raus.

Am Blog werd ich noch ne ganze Menge ändern, ich habe bisher lediglich am Theme etwas rumgefeilt und meine ganzen alten Beiträge aus meinem alten Blog hierher übertragen. Die Liste ist lang, die Zeit ist kurz.