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Ubuntu muss geiler werden

von Kai um 21:47 am Donnerstag, 19. Februar 2009 in Linux, ubuntu | 0 Kommentare

Heute hab ich auf golem.de ein interessantes Interview mit Ubuntu-Vater Mark Shuttleworth durchgelesen. Kurz wiederholt geht es darum, dass Ubuntu die nächsten Jahre dem User eine neue Desktop-Experience und ein einfacheres und schöneres Interface liefern möchte.

KDE hat im Prinzip mit dem 4.0 Release und der kompletten Umstellung auf QT einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und auch bei Gnome ist der Schritt auf die Version 3 zumindest am Horizont sichtbar geworden.

Ich denke, das ist für die Entwicklung dieser Distribution der logisch nächste Schritt und genau das, was Ubuntu für die weitere Verbreitung braucht. Selbst benutze ich Ubuntu seit der Version 7.04 und ich stelle fest, dass sich die Benutzung kontinuierlich vereinfacht hat (zugegebenermaßen mit entsprechenden Anpassungen, d.h. Download von Media-Codecs, Freischaltung bestimmter Software-Repositories usw.).

Meines Erachtens sollten (Desktop-)Computer vor allen Dingen eins sein, nämlich benutzbar und intuitiv. Der Umgang mit Ihnen sollte schlichtweg einfach von der Hand gehen (Stichwort Drag n’ Drop, Anordnung der Bedienelemente, Fensterverhalten etc.). Da finde ich es nur gut, dass man das bei Canonical erkannt hat und entsprechende Ressourcen sich nun ausschließlich um das Design und das Userinterface kümmern.