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Kai um
16:58 am
Freitag, 14. Mai 2010 in
Studium |
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Dieses Semester habe ich die Veranstaltung Computergrafik besucht und mich dabei (neben viel Mathematik) auch ein bisschen in OpenGL eingearbeitet.
Leider wurde während des Semesters in dieser Vorlesung die bewährte Entwicklungsmethode des “Trial-and-Error“-Verfahrens Lügen gestraft. Man muss bei Computergrafik wirklich sehr genau wissen, was man da gerade tut. Alles andere endet in stundenlangem erfolglosen Rumstochern in Codezeilen.
Ich hatte schon eine dunkle Vorahnung, dass diese Entwicklungsmethode zum Scheitern verurteilt war und werde daher nun die gepredigten Vorsätze der ersten Semester versuchen zu verinnerlichen. Vor allem, da die anstehenden Softwareprojekte an Komplexität und Umfang stetig zunehmen ist das vielleicht nicht der schlechteste Zeitpunkt:-)
Zusammen mit zwei weiteren Kommilitonen habe ich als Projektabschluss für Computergrafik noch folgende Achterbahn zusammen gezimmert. Die Bahn ist nicht ganz fehlerfrei, weil wir bis zum Schluss noch ein paar Bugs drin hatten, die keiner von uns so richtig lösen konnte, aber moderne Videobearbeitung und ein guter Schnitt machen aus einer fehlerbehafteten Bahn ein einigermaßen anschauliches Ergebnis:
von
Kai um
15:54 am
Donnerstag, 11. Februar 2010 in
Klausuren, Studium |
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Heute war der Klausurtermin für “Mathematik für Informatiker”. So aus dem Gedächtnis wurden folgende Aufgaben gestellt. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig und kann noch Fehler enthalten, kann aber mit Hilfe der anderen Opfer, die mitgeschrieben haben, komplettiert werden.
Aufgabe 1
a.) Beweisen Sie mit Hilfe der vollständigen Induktion:
b.) Beweisen Sie folgende Aussage mit Hilfe von Kontraposition:
Wenn
teilerfremd sind, so sind auch
teilerfremd.
c.) Beweisen Sie, dass der Satz: Wenn 3a+2b und 3a-2b sind nicht teilerfremd, dann sind a und b auch nicht teilerfremd, nicht gilt.
Lösung (anzeigen)
Aufgabe 2
a.) Die Wettervorhersage gibt an, dass es mit 40% Wahrscheinlichkeit morgen regnet und mit 60% Wahrscheinlichkeit, dass es nicht regnet. Leider trifft die Vorhersage aber nur mit 80% Wahrscheinlichkeit zu, dass es morgen tatsächlich regnet und mit 90% Wahrscheinlichkeit, dass es nicht regnet
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass morgen ein Regentag ist.
b.) Adam und Eva waren zum Inlineskaten verabredet, doch leider kam Eva nicht zum vereinbartem Zeitpunkt, weil Sie gehört hat, dass es regnen wird. Als Entschuldigung gibt sie an, dass Sie gehört hat, dass es regnen sollte. Adam ist sich sicher, dass Eva die Wettervorhersage nicht gesehen haben kann.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es geregnet hat?
Aufgabe 3
Ein Prof vergisst jedes zehnte Mal (unabhängig vom vorherigen Mal) seine Unterlagen für die Vorlesung und muss zurücklaufen und sie holen. Bei 15 Vorlesungen:
a.) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sie nie vergisst?
b.) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sie mindestens zweimal nicht vergisst?
Lösung (anzeigen)
Aufgabe 4
In einer Sportgruppe liegt der Erwartungswert bzgl. der Körpergröße bei 1.8m und die Standardabweichung beträgt 0,1m. Für den Kurs „Turnen“ braucht man eine Größe zwischen 1,5m und 1,7m.
Wieviel Prozent der Studenten nehmen teil?
Lösung (anzeigen)
Es nehmen also 15,74% aller Studenten teil.
Aufgabe 5
Es sind folgende zwei Schätzer T1,T2 gegeben:

a.) Überprüfen Sie die Schätzer auf ihre Erwartungstreue
b.) Überprüfen Sie die Schätzer auf ihre Konsistenz
Aufgabe 6
Die Studenten geben an, dass Sie für das Fach Mathe folgenden Lernaufwand haben:
| Studenten |
80 |
100 |
60 |
40 |
| Zeitaufwand in Std. |
[0,5) |
[5,10) |
[10,20) |
[20,40) |
a.) Bitte erklären Sie, ob die Zufallsvariable X="Zeitaufwand der Studenten" diskret oder stetig ist. Bitte begründen Sie ihre Antwort. Ohne Begründung gibt es keine Punkte.
b.) Bitte geben Sie die Dichtefunktion an, und gehen Sie davon aus, dass die Studenten nicht länger als 40 Stunden für das Fach aufwenden?
c.) Zeichnen Sie die Verteilungsfunktion
d.) Berechnen Sie den Erwartungswert E(X)
e.) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit für P(X<18)
Aufgabe 7
a.) Anhand folgender Tabelle soll eine Regressionsgerade mit Hilfe des Satzes der kleinen Quadrate berechnet werden.
| Jahr nach 2000 |
2 |
4 |
6 |
8 |
Durchschnittsverbrauch an Kraftstoff in Liter/100km |
8,5 |
8,2 |
7,9 |
8,0 |
b.) Berechnen Sie, ausgehend von einer linearen Abhängigkeit,nach wie viel Jahren nach dem Jahr 2000 der Durchschnittsverbrauch bei 5 Litern/100km liegen wird
Lösung (anzeigen)
von
Kai um
22:19 am
Montag, 8. Februar 2010 in
Allgemeines, Studium |
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Millionen von Menschen versuchen jede Woche aufs neue mit einem Lottoschein den großen Gewinn zu holen. Die Tatsache, dass ein Sechser im Lotto so wahrscheinlich ist, wie in einem Treppenhaus von einem Blitz getroffen zu werden, wissen wohl die meisten.
Dennoch lässt sich diese Gruppe Menschen aber nicht davon beirren, es trotzdem zu probieren. Schließlich gewinnt ja fast jede Woche jemand beim Lotto.
Da bald eine Klausur in Stochastik und Statistik ansteht, habe ich mich zu folgender Überlegung hinreißen lassen:
Da es beim Lottospielen nicht auf die Reihenfolge der gezogenen Zahlen ankommt, ist die Anzahl aller Möglichkeiten 6 Zahlen aus 49 zu ziehen:
Eine von diesen knapp 14 Millionen wäre dann der Treffer für einen Lottogewinn. (Die Zusatzzahl habe ich hier mal nicht berücksichtigt).
Nun müssen es ja nicht immer 6 richtige sein. Vielleicht würde man sich ja mit 5 richtig gezogenen Zahlen auch zufrieden geben.
Die Anzahl der Möglichkeiten fünf richtige zu ziehen sind dann immer noch 43 x 6 = 258. Analog zu obiger Rechnung kann man es auch folgendermaßen schreiben:
Führt man diese Rechnung jetzt für alle Treffer durch, zum Spaß auch für die bei denen kein Gewinn ausgezahlt wird, kommt man zu folgendem Ergebnis (P steht hier für die Wahrscheinlichkeit):
Mit anderen Worten ausgedrückt, bedeutet das also, dass man mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 41,3% eine Zahl richtig getippt hat. Für zwei richtige Treffer sinkt die Wahrscheinlichkeit schon auf etwas über 13%. Für einen “Dreier” liegt die Wahrscheinlichkeit dann nur noch bei ca. 1,76%.
Ich weiß nicht, wieviel Euro es für einen Dreier gibt, aber nehmen wir mal an, man würde für drei richtig getippte Zahlen 50,- € bekommen. Leider muss man dafür aber auch im Schnitt ca. 57 Lottospiele mitspielen, um statistisch betrachtet einmal drei Richtige zu haben. Wenn man für einen Lottoschein also 7,- € bezahlt, dann wären das knapp 400,- €, die man für einen 50,- € Gewinn erhalten hätte.
Das dürfte aber die meisten Lottospieler nicht interessieren, schließlich gewinnt fast jede Woche jemand die Millionen.