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Kai um
23:07 am
Donnerstag, 27. August 2009 in
How-To, Linux |
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Um die letzten Urlaubsbilder einheitlich umzubenennen, hab ich eben kurz die Shell bemüht und bin dabei anscheinend über eine mir bis dahin unbekannte Eigenheit gestolpert:
$ counter=1
$ for i in *.jpg; do mv -v $i img_1280x1024_$(printf "%03d" $counter).jpg; counter=$(($counter+1)); done
Und zwar passiert es mir, dass ich ohne das -v (verbose) Flag als Ergebnis manche Bilder nun doppelt im Verzeichnis liegen habe. Mit dem verbose-Modus klappt die Umbenennung reibungslos.
Ich habe keine Ahnung warum das so ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Aktion in verschiedenen Threads abläuft (also die einzelnen Befehle nicht sequentiell nacheinander abgearbeitet werden) und deswegen bei der Umbenennung etwas geschludert wird. Sicher bin ich mir da aber nicht.
von
Kai um
09:37 am
Montag, 2. März 2009 in
How-To, Produktivität, Studium |
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Nachfolgend beschreibe ich hier eine weitere Methode zum Überleben im Studienalltag, um Vorlesungen effektiver vor- und nachzubereiten und den Lernaufwand für Klausuren besser über die gesamte Vorlesungszeit zu verteilen, anstatt die letzten Tage und Stunden direkt vor der Klausur damit zu verbringen, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen:-)
Das “Cornell Note Taking System” wurde an der gleichnamigen Cornell University entwickelt und basiert auf ein paar einfachen Feststellungen:
- Nach dem Besuch einer Vorlesung vergisst man in den ersten 24 Std. ca 80% des Gehörten
- “Aktiver” Umgang mit den mitgeschriebenen Notizen, d.h. analysieren, zusammenfassen, umformulieren und wiederholen verbessert das Verständnis und hilft dabei, sich die Informationen besser einzuprägen und das so gespeicherte Wissen schneller abzurufen
- Studenten, die sich selbst mögliche Testfragen stellen und diese auch beantworten, schneiden in der Klausur meist besser als andere ab
- Eine wöchentliche Durchsicht und aktive Wiederholung der mitgeschriebenen Notizen ist eine sehr effiziente Methode, sich die ganzen Informationen gut einzuprägen.
Material:
Das Cornell System empfiehlt sich einen Ringordner, Locher und jede Menge Papier anzuschaffen. Das Papier für handschriftliche Notizen sollte einen 6-7 cm breiten linken Rand haben.
Während der Vorlesung wird dann die rechte Seite des Blatts genutzt um mit zuschreiben, die linke Seite bleibt frei.
Nach der Vorlesung sollte dann innerhalb der nächsten 24 Stunden das Mitgeschriebene durchgesehen und die entstandenen Lücken im Text so gut wie möglich gefüllt werden. Idealerweise sollte man nach folgendem Schema vorgehen:
- Während der Durchsicht die wesentlichen Ideen und die Hauptpunkte kenntlich machen
- Auf der linken Seite des Blatts Schlüsselbegriffe und Fragen notieren, die mit Hilfe der rechten Seite des Blatts beantwortet werden können
- Die Notizen auf der rechten Seite zudecken, die aufgeschriebenen Schlüsselbegriffe rezitieren (auswendig lernen) und die Fragen durchgehen und beantworten
- Als letztes überprüft man, ob man alle Informationen auf der rechten Seite korrekt wiedergegeben hat und wiederholt ggf. das ganze Schema noch einmal.
Zu guter Letzt sollte man sich einmal die Woche für eine Stunde hinsetzen und sich die gesammelten Mitschriften für die vergangenen Tage durchsehen, und nach obigem Schema durchgehen. Am besten setzt man sich dafür auch eine wöchentliche feste Zeit (z.B. Sonntag abends).
von
Kai um
12:16 am
Sonntag, 1. März 2009 in
How-To, Produktivität, Studium |
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Auf der Suche nach Lernmethoden und aktiver Prokrastination aufgrund bevorstehender Klausur bin ich über einen guten Link gestolpert.
David Hirsch, Professor an der Western Washington University hat eine Liste mit Vorschlägen und Methoden zusammengestellt, um seinen Studenten das Studieren leichter zu machen. Die ersten Ratschläge sind recht offensichtlich. Zum einen rät er generell der Vorlesung auch wirklich beizuwohnen und sich stets ganz vorne einen Platz zu suchen, sowie sich mit einer Gruppe von Kommilitonen zusammen zu tun, die gut miteinander harmonieren, d.h. die einen ähnlichen Wissensstatus haben, sich gegenseitig abfragen und Lücken füllen können.
Etwas interessanter fand ich den Part, in dem er vorschlägt, die eigenen Notizen nach der Vorlesung nochmal zusammenzufassen, wichtiges von unwichtigem zu trennen, sowie beim schriftlichen Kopieren der Notizen sich selbst zu überprüfen, ob das geschriebene auch verstanden wurde.
Generell ist das natürlich ein guter Tipp, aber so etwas ist immer leichter gesagt als getan. Probleme entstehen nämlich genau dann, wenn man nicht alles notieren konnte, wenn keine Möglichkeit bestand Fragen zu stellen, sowie der unerwähnte Zeitaufwand der dabei entsteht, wenn man das Kopieren der mitgeschriebenen Notizen “2-3 mal die Woche” exerzieren sollte.
Deshalb hab ich mich mal etwas näher über dieses “Note Taking” informiert. Ebenfalls auf der Webseite der Western Washington University habe ich hierzu eine Art Tutorial gefunden.
Hier heisst es, dass
geschicktes Mitschreiben eine wichtige Komponente für das erfolgreiche Studieren an einer Universität sei (freie Übersetzung des Autors).
Auch hier heißt es wieder, dass der Schlüssel zum Erfolg das aktive Durchsehen der eigenen Notizen ist.
Folgende Dinge werden hier erläutert:
Aktive Teilnahme an der Vorlesung hilft sich das Gelehrte besser zu behalten
- Vorlesungen regelmäßig besuchen
- Ganz vorne sitzen
- Stell dir vor dein Professor unterhält sich nur mit dir (das ist lustig
) und es hängt von dir ab, wie gut du zuhörst. Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstehst.
- Konzentrieren
Auf die wesentlichen Ideen achten beim Mitschreiben in der Vorlesung
- Mitschreiben, wenn der Professor explizit sagt, dass folgendes wichtig ist
- Tafelbild abschreiben
- Wenn der Prof. einen Sachverhalt näher erläutert ebenfalls notieren
- Explizit genannte Vor- und Nachteile eines bestimmten Themas machen sich auch immer gut in den Notizen
- Auf die Modulation der Stimme achten, d.h. wenn der Dozent lauter/leiser wird, ist das oft ein Indikator, dass das nachfolgende bedeutend sein könnte, sowie bestimmte Signalwörter (z.B. “mit anderen Worten”, “Zum Beispiel”, “Zusammengefasst”)
Wenn der Dozent zu schnell spricht
- Hier hilft es sich für die nächste Stunde vorzubereiten, d.h. Vorlesungsunterlagen/Skript für nächste Stunde bereits vorbereiten
- Die mitgeschriebenen Notizen mit einem Kommilitonen (oder mehreren) vergleichen und ggf. ergänzen.
- Beim Mitschreiben der Notizen Platz lassen für Dinge, die man nicht mit notieren konnte.
- Entwickeln von speziellen Symbolen, wenn man den Faden verloren hat (z.B. “?” oder “F” für Frage). Danach fällt es oft leichter die entsprechenden Stellen nochmal zu erläutern bzw. nachzufragen
- Professor fragen, wenn etwas unklar ist, oder man etwas nicht verstanden hat.
- Vorlesung aufzeichnen (Erlaubnis vorher einholen)
- Abkürzungen benutzen, evtl. auch eigene Abkürzungen entwicklen.
Wie bereits anfangs erwähnt, erscheinen viele Hinweise eigentlich offensichtlich, ich denke einzig und allein die Disziplin aufzubringen, wirklich jede Vorlesung so zu besuchen dürfte der einzige Knackpunkt an dieser Strategie sein;-)
von
Kai um
11:13 am
Sonntag, 1. März 2009 in
Arbeitsplatzgestaltung, How-To, Produktivität, Studium |
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So, nachdem ich mich ein bisschen durch die ganzen Ratgeber gewühlt habe, kann ich folgende Tipps hier mal exemplarisch zusammenfassen:
- Am (Heim)Arbeitsplatz sollte man sich wohlfühlen,d.h. man soll sich gute Möbel gönnen. Idealerweise einen gepolsterten Drehstuhl und einen Tisch, der auf die Körpergröße anpassbar ist bzw. angepasst ist. Ich selbst habe hier einen Bürostuhle von Vitra. Die sind qualitativ ziemlich gut, nutzen sich nicht schnell ab und verursachen keine Rückenschmerzen.
- Man sollte den Ort, an dem man unter Umständen täglich viele Stunden verbringt unbedingt mit ein paar Pflanzen ausstatten. Lockern den Raum auf, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig die Stimmung.
- Unbedingt die Lichtverhältnisse überprüfen. Gerade wenn man viel liest, ist ausreichend Licht sehr wichtig. Außerdem ermüden dann die Augen nicht so schnell.
Im Grunde genommen sind das ja keine Weisheiten, die vom Himmel gefallen sind, aber manchmal hilft es schon darüber zu lesen, um die eigene Arbeitssituation zu überprüfen. Ich hab den Monitor übrigens wieder runtergestellt, ne Pflanze gekauft und bin jetzt eigentlich ganz zufrieden damit. Weniger ist manchmal auch mehr
Es gibt übrigens auch ein entsprechendes Bildschirmarbeitsgesetz, welches genau regelt, wie ein entsprechender Arbeitsplatz auszusehen hat. Gibt es eigentlich etwas, was nicht geregelt ist in Deutschland?
Link: http://www.gesetze-im-internet.de/bildscharbv/
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Kai um
13:00 am
Montag, 23. Februar 2009 in
How-To, Produktivität |
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Ich bekomme auf der Arbeit ca. 30-35 Mails am Tag und zu Hause ungefähr nochmal das Gleiche. Schätzungsweise 2/3 von diesen ganzen Mails haben entweder einen einsilbigen Betreff, oder so unsinnige Sachen wie: Frage, Gruß aus Köln oder Hallo im Betreff stehen. Übertroffen wird das ganze nur noch von den Leuten, die überhaupt nichts in den Betreff schreiben. Warum ist das nun so schlimm?
Zum einen ist es sehr schwierig nach einer bestimmten Mail zu suchen, wenn man sich nur noch vage an den Inhalt erinnern kann und der Absender dummerweise einer der o.g. Fehler begangen hat. Zum anderen ist es mühselig erst jede Mail zu überfliegen, um dann zu entscheiden, wohin die Mail gehört (Projekt x, Projekt y), ob sie eventuell zu einem Kollegen weitergeleitet werden muss, oder eben gar keinen Betreff hat, und man die Mail auf jeden Fall direkt anklickt, um zu schauen, was derjenige von einem wollte.
Daher plädiere ich für eine sinnvolle Nutzung der Betreffszeile in einer E-Mail und habe folgende Vorschläge parat:
- Die Betreffszeile für eine kurze Zusammenfassung des Inhalts benutzen (eigentlich banal, aber es sollte mal gesagt werden)
- Die Betreffszeile mit entsprechenden Flags am Anfang der Zeile in Form von eckigen Klammern versehen (z.B.: [Projekt x] Besprechung am 23.02.09 um 15 Uhr)
- Am besten den Betreff am Schluss einer Mail schreiben, da man dann genauer weiß, was man eigentlich in der Mail gesagt hat
Gerade den Vorschlag mit den Flags in der Betreffzeile würde ich persönlich am liebsten in jeder Mail haben, weil sich damit ganz wunderbar Filter für den Mail-Client einrichten lassen, damit Mails thematisch geordnet in ganz bestimmten Ordnern landen. Bisher muss ich immer wüste Filterregeln anwenden, die im Betreff und im Body der Mail nach ganz bestimmten Schlüsselwörtern suchen und diese Mail dann entsprechend verschieben. Das hat natürlich den Nachteil, dass bestimmte Mails falsch verschoben werden. (z.B. weil die gewählten Schlüsselworte zu allgemein waren etc.)
Bildquelle: http://photography.si.edu/SearchImage.aspx?id=5639
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Kai um
14:37 am
Sonntag, 19. Oktober 2008 in
How-To, Linux |
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Nach langem Suchen endlich gefunden.
Um mit dem Trackpoint und der mittleren Taste des Thinkpads scrollen zu können, muss man die Datei /etc/hal/fdi/policy/mouse-wheel.fdi anlegen und mit folgendem Inhalt füllen
<match key="info.product" string="TPPS/2 IBM TrackPoint">
<merge key="input.x11_options.EmulateWheel" type="string">true</merge>
<merge key="input.x11_options.EmulateWheelButton" type="string">2</merge>
<merge key="input.x11_options.XAxisMapping" type="string">6 7</merge>
<merge key="input.x11_options.YAxisMapping" type="string">4 5</merge>
<merge key="input.x11_options.ZAxsisMapping" type="string">4 5</merge>
<merge key="input.x11_options.Emulate3Buttons" type="string">true</merge>
</match>
Dann sollte es wieder funktionieren.