RSS-Feed

Update auf Eclipse Galileo

von Kai um 20:26 am Donnerstag, 25. Juni 2009 in Studium | 0 Kommentare

Gestern kam die neue Version von Eclipse, meiner favorisierten (Java-) IDE. NetBeans hatte ich nur kurz ausprobiert, aber da wir an der FH ebenfalls Eclipse einsetzen, benutze ich die auch auf meinem Rechner zu Hause.

Eclipse

Neben einer “gefühlten” Verbesserung der Geschwindigkeit, kann ich eigentlich nicht viel Neues feststellen. Gut gelöst finde ich die neue Workspace Verwaltung. Hier kann man statt einer in Stein gemeißelten Festlegung eines Workspaces, nun bei jedem Start auswählen, in welcher man arbeiten möchte. Da ich meine Projekte bisher immer nach Semester getrennt habe, kommt mir das sehr entgegen.

Ich habe es seit Ganymede nicht geschafft, meine Version “einzudeutschen”. Mittlerweile ist mir die englische Oberfläche aber weitgehend lieber bzw. habe ich mich daran gewöhnt. Und da der Sourcecode (inklusive den Kommentaren und der Doku *hust*) in englischer Sprache gehalten ist, finde ich es auch eigentlich konsistenter die englische Variante zu benutzen.

Anfang dieses Semesters hatte ich mir von der FH ein SVN-Repository besorgt, um meine Projekte bequem von verschiedenen Rechnern aus verwalten zu können, ich habe aber schnell gemerkt, dass das bei dem Umfang der einzelnen Programmieraufgaben dem Schießen mit Kanonenrohren auf Spatzen gleichkommt. Ich habe nämlich keine Lust bei 20 Zeilen Code, jedesmal den Code neu auszuchecken, bzw. Updates zu ziehen und Patches hochzuladen. Ich nutze deswegen Dropbox, um die Ordner fürs Studium und den jeweiligen Workspace auf verschiedenen Rechnern synchron zu halten. Leider ist die FH an der ich studiere, von der Idee, Dropbox auf dem Rechnerpool zu installieren nicht sehr angetan gewesen, weswegen ich immer noch einer praktischen Lösung suche, den Kram, den ich zu Hause mache direkt auf dem Rechner in der FH zur Verfügung zu haben.

Eclipse sauber unter Ubuntu 9.04 einrichten

von Kai um 19:18 am Freitag, 29. Mai 2009 in How-To, Studium | 1 Kommentar

Um die beliebte Java-IDE Eclipse unter aktuellem Ubuntu einzurichten, geht man am besten folgendermaßen vor:

Man lädt sich auf der Homepage von Eclipse die komplette IDE als tar.gz herunter und entpackt das ganze mit

$ tar xzf eclipse-jee-ganymede-SR2-linux-gtk.tar.gz

Der nun entstandene Ordner eclipse verschiebt man dann nach /opt und passt die Besitzerrechte entsprechend an

$ sudo mv eclipse /opt/eclipse
$ cd /opt
$ sudo chown -R root:root eclipse

Jetzt muss man noch die Ausführungsrechte für den Benutzer entsprechend setzen. Das lässt sich auch prima in Verbindung mit dem find command erledigen

$ sudo chmod -R +r eclipse
$ sudo chmod +x `sudo find eclipse -type d`

Damit nun auch die Normalsterblichen (also alle nicht root) die IDE aufrufen können, muss man noch ein ausführbare Datei im /usr/bin/ Pfad erstellen

$ sudo vi /usr/bin/eclipse

und folgendes reinschreiben:

#!/bin/sh
#export MOZILLA_FIVE_HOME="/usr/lib/mozilla/"
export ECLIPSE_HOME="/opt/eclipse"
$ECLIPSE_HOME/eclipse $*

Danach noch die Rechte setzen (sudo chmod 755). Für einen ordentlichen Eintrag im Menü (Unter Gnome -> Anwendungen) legt man noch eine .desktop-Datei an -> /usr/share/applications/eclipse.desktop und schreibt folgendes rein:

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Name=Eclipse
Comment=Eclipse IDE
Exec=eclipse
Icon=/opt/eclipse/icon.xpm
Terminal=false
Type=Application
Categories=GNOME;Application;Development;
StartupNotify=true

Die Entwicklung von Javaprogrammen setzt natürlich voraus, dass sich auf dem System eine entsprechende Java JDK befindet. Hierfür verweise ich auf den guten Artikel im Wiki von ubuntuusers.de