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Kai um
13:04 am
Sonntag, 14. März 2010 in
design, ubuntu |
7 Kommentare
Nachdem in der Blogosphäre nun ausgiebig über das neue Design von Ubuntu 10.04 diskutiert wurde, äußert sich das Ubuntu Design Team nun selbst zur Kritik und beschreibt den Entwicklungsprozess, der hinter der Entscheidung, die Buttons der Fensterleiste neu anzuordnen, steht.
Ich denke, mit Veränderungen ist es immer so eine Sache, aber die Gedanken, die man sich über die neue Ausrichtung der Buttons gemacht hat, kann ich nachvollziehen. Richtig gut hingegen finde ich den generellen Ansatz Bestehendes einmal aufzubrechen und den Sinn zu hinterfragen. Vielleicht irre ich mich, aber mir fällt neben Ubuntu keine weitere Distribution ein, die sich ernsthaft mit der Usability auseinandersetzt.
Für mich ist nur wichtig, dass das ausgelieferte Theme funktioniert. Das heißt, ich möchte mich nicht damit auseinandersetzen, wenn ich es nicht will. So gesehen finde ich es auch in Ordnung, wenn mir ein kluger Kopf die Entscheidung darüber abgenommen hat, wo die Buttons wohl am besten platziert sind, solange es eben Sinn ergibt, auch wenn es unter Umständen etwas Eingewöhnungszeit bedeutet.
Interessant wäre hierbei aber auch mal zu wissen, wie viele Ubuntubenutzer überhaupt auf das Standardtheme setzen und ein mitgeliefertes Wallpaper benutzen. Ich habe hierzu leider keine Statistik gefunden. Ich habe nämlich den Verdacht, dass das nicht gerade viele sind, die ihr System auf dem Auslieferungszustand lassen, zumal es wirklich einfach ist dieses zu ändern. Insofern ist die verlinkte Aufregung für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar.
Ich persönlich benutze bis auf ein anderes Wallpaper mittlerweile nur noch das Standardtheme, weil mir die Zeit, Motivation und ausgesprägtes Geschmacksempfinden fehlt, eine bessere Alternative zu suchen. Ich war mit Human zufrieden und bin gespannt, ob das neue (lila) Theme ebenfalls für mich in Ordnung sein wird, sobald es richtig fertig ist.
Bildquelle: http://www.ivankamajic.com/?p=281
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Kai um
01:29 am
Samstag, 19. Dezember 2009 in
News |
2 Kommentare
Ich hab es endlich geschafft, einen Punkt auf meiner To-Do Liste abzuarbeiten, der schon sehr lange da stand:
Ein neues Blogdesign.
Das alte hat mir schon lange nicht mehr gefallen, außerdem wollte ich die Chance nutzen, mich besser in Wordpress einzuarbeiten. Es ist sicherlich noch nicht ganz fertig, und ich bin mir nicht sicher, ob bisher alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Seite konnte ich mir bisher z.B. nicht im Internet Explorer anschauen (d.h. nicht selbst anschauen, ich hab aber schon einen Blick auf einen Screenshot geworfen, bei dem es mir kalt den Rücken runterlief).
Es ist manchmal zum verzweifeln, ging ich doch davon aus, dass zumindest der aktuelle Internet Explorer weitestgehend Standards unterstützt.
Um mir für Ubuntu zum Anzeigen der Webseite den IE zu besorgen, habe ich mir nochmal das Projekt IEs4Linux angeschaut, aber scheinbar werden nur die Internet Explorer bis Version 6 unterstützt.
Da ich für andere Projekte aber sowieso plane eine neue virtuelle Maschine für WinXP aufzusetzen, werde ich mir nicht die Mühe machen zu versuchen, die mit Wine zum Laufen zu bringen.
Zum Anzeigen einer Webseite kann ich die Seite browsershots.org empfehlen. Zumindest, um einen ersten Überblick zu bekommen, ob die Seite auf verschiedenen Systemen so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat. Für Debuggingzwecke ist die Seite aber sicherlich keine gute Wahl, weil das Rendern der einzelnen Screenshots durchaus seine Zeit dauert, und man mit einem Bild auch weniger experimentieren kann, als mit einem vollerwertigem Browser. 
Nicht so schön finde ich die nervigen Ads, die man sicherlich auch dezenter hätte platzieren können, aber heute ist ja noch kein Weihnachten.
In diesem Sinne…
Update:
Durch die freundliche Hilfe von Seba, Zaubertrank und beruhigendes Zureden, sollte das Layout jetzt auf den meisten Browsern und Systemen halbwegs korrekt aussehen. (Einzelne Opfer bei der Sidebar haben es leider nicht mehr geschafft, die Angehörigen werden benachrichtigt.)
Fazit: Viel gelernt und Webdevelopment tut gar nicht so weh, wenn man sich an ein paar Regeln hält.
von
Kai um
01:03 am
Samstag, 28. März 2009 in
Gimp |
2 Kommentare
Obwohl ich jetzt bestimmt Gefahr laufe, von den Photoshop Anhängern erschlagen zu werden, muss ich trotzdem los werden, dass ich Gimp eigentlich gar nicht so schlecht finde.
Nachdem ich ein paar Tutorials durchgearbeitet hatte, bin ich auch mit der (nicht gerade sehr intuitiven) Bedienung klar gekommen und dabei kam dieses Bild raus. Ich habe die Qualität etwas reduziert, um meine ohnehin schon gestresste Internetleitung nicht noch unnötig weiter zu strapazieren.
Klickt auf das Bild, um die Originalauflösung zu bekommen. (Die liegt bei 1680×1050). Kritik und Glückwünsche in den Kommentaren sind natürlich immer gern willkommen:-)
von
Kai um
21:47 am
Donnerstag, 19. Februar 2009 in
Linux, ubuntu |
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Heute hab ich auf golem.de ein interessantes Interview mit Ubuntu-Vater Mark Shuttleworth durchgelesen. Kurz wiederholt geht es darum, dass Ubuntu die nächsten Jahre dem User eine neue Desktop-Experience und ein einfacheres und schöneres Interface liefern möchte.
KDE hat im Prinzip mit dem 4.0 Release und der kompletten Umstellung auf QT einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und auch bei Gnome ist der Schritt auf die Version 3 zumindest am Horizont sichtbar geworden.
Ich denke, das ist für die Entwicklung dieser Distribution der logisch nächste Schritt und genau das, was Ubuntu für die weitere Verbreitung braucht. Selbst benutze ich Ubuntu seit der Version 7.04 und ich stelle fest, dass sich die Benutzung kontinuierlich vereinfacht hat (zugegebenermaßen mit entsprechenden Anpassungen, d.h. Download von Media-Codecs, Freischaltung bestimmter Software-Repositories usw.).
Meines Erachtens sollten (Desktop-)Computer vor allen Dingen eins sein, nämlich benutzbar und intuitiv. Der Umgang mit Ihnen sollte schlichtweg einfach von der Hand gehen (Stichwort Drag n’ Drop, Anordnung der Bedienelemente, Fensterverhalten etc.). Da finde ich es nur gut, dass man das bei Canonical erkannt hat und entsprechende Ressourcen sich nun ausschließlich um das Design und das Userinterface kümmern.
von
Kai um
17:37 am
Sonntag, 2. März 2008 in
Gimp, Linux |
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Größe von einem Bild in einem Rutsch ändern
Wer Fotos, zum Beispiel vom Handy, auf den heimischen PC lädt und dabei die Größe anpassen möchte kann dies mit einem Schritt ganz schnell und bequem von der Shell aus erledigen.
Dem Programmpaket ImageMagick liegt neben vielen anderen nützlichen Tools, das Programm convert bei, mit dem man verschiedene, alltägliche Dinge in der Bildbearbeitung automatisieren kann.
Folgender Befehl erstellt für alle Fotos, die sich in dem aktuellen Ordner befinden, Thumbnails:
$ for i in *.jpg;
do convert -resize 15% $i `basename $i .jpg`_thumb.jpg;
Zur Erklärung:
Man nehme eine for-Schleife, die der Variablen i nacheinander alle Dateinamen, die auf *.jpg enden zuweist und mit der jeweiligen Datei den folgenden -convert – Befehl ausführt. Statt, wie im obigen Beispiel angegeben 15%, kann man auch eine feste Größe, wie 1024×768 nehmen.
Danach bekommt die konvertierte Datei den Ursprungsnamen (basename) plus der Suffix “_thumb” zugewiesen.