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Medienkompetenz

von Kai um 14:19 am Donnerstag, 4. Februar 2010 in Allgemeines | 1 Kommentar

Klar, Facebook, StudiVZ, SchülerVZ, XING, ICQ, MSN, Twitter, Delicious, alle diese Dienste sind für einige von uns zum integralen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Mal eben die Fotos von der letzten Party online anschauen, oder einen netten Gruß auf der Pinnwand der neuen Liebschaft hinterlassen gehören genauso zum digitalen Alltag, wie sich auf Twitter über den neuesten Klatsch zu informieren, oder selbst welchen zu publizieren.

Doch anstatt sich kritisch mit diesen (neuen) Medien auseinander zusetzen, oder kurz darüber nachzudenken, welche Folgen das in Zukunft haben könnte, peinliche Fotos von sich ins Netz zu stellen, wird ungeniert über sexuelle Vorlieben diskutiert (mit vollständiger Adresse, Foto, IM und besuchte Schule/Uni/FH im Profil) oder über Mitschüler und Kommilitonen hergezogen. Medienkompetenz? Fehlanzeige.

Es geht noch weiter, selbst die Dienste, die wir täglich benutzen, sind zum Teil so restriktiv, dass wir mit jedem Post und jeder IM-Nachricht sämtliche Rechte an diesem, unserem geistigem Eigentum vollständig an den Anbieter abtreten.
Ausschnitt aus der ICQ EULA:

You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ LLC. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.

Zu versuchen (s)einen Account in einem der o.g. social networks zu löschen grenzt an einer Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Manchmal ist es auch gar nicht möglich den eigenen Account komplett zu löschen, sondern lediglich zu deaktivieren.

Dennoch: Ich vertrete nicht die Meinung, dass alle diese Dienste grundsätzlich böse sind und man sie deswegen nicht nutzen sollte. Wenn die ganzen Freunde und Bekannte bei Facebook angemeldet sind, möchte man wahrscheinlich gar nicht mehr diese leichte Möglichkeit der Kommunikation missen. Muss man auch gar nicht, denke ich. Es lohnt sich aber, öfter mal darüber nachzudenken, was genau man da eigentlich gerade der ganzen Welt verkündet, oder dass man wichtige Sachen vielleicht besser persönlich bespricht, anstatt sich über IM auszutauschen.

Ich befürchte nur fast, dass die Schulen und die Bildungspolitik diese neuen Gegebenheiten wieder mal verschlafen und die Lehrpläne nicht entsprechend umgestellt werden, so dass man möglichst früh schon etwas über den Umgang mit den Medien und Medienkompetenz im Allgemeinen beigebracht bekommt.
Fortschritt und Technologie haben sich noch nie aufhalten lassen. Genau deswegen müssen wir uns auch Gedanken machen, wie wir mit diesen Dingen umzugehen haben.

Alltagstipps, Teil 2

von Kai um 10:56 am Sonntag, 22. Februar 2009 in How-To, Produktivität | 0 Kommentare

Wie gestern versprochen, wollte ich zum Thema Firefox noch etwas nachschieben:

Bekanntlich gibt es bei besagtem Browser eine sog. Lesezeichen-Symbolleiste, in der man Links ablegen kann, um schneller und bequemer zu den Lieblingsseiten zu gelangen. Weniger bekannt scheint mir aber das Feature (?), dass man nicht nur einzelne Links, sondern direkt eine ganze Ordner-Hierarchie dort ablegen kann. Es lassen sich weitere Unterordner erstellen und eben schön hübsch thematisch ordnen. Stößt man beim Surfen nun auf eine interessante Webseite, so kann man diese einfach mit dem Favicon in den entsprechenden Ordner ziehen und so das Chaos in seinen Bookmarks etwas entgegenwirken.

Viel Spaß beim ausprobieren.

Alltagstipps, Teil 1

von Kai um 10:43 am Samstag, 21. Februar 2009 in Allgemeines, How-To, Produktivität, Studium | 1 Kommentar

Gibt man in seiner (Lieblings-)Suchmaschine Begriffe wie Produktivität, GTD oder Selbstmanagement ein, wird man recht schnell überhäuft mit einer Unmenge an Informationen und Leitfäden, wie man sich besser, schneller und leichter selbst organisiert. Nie wieder Termine vergessen oder Abgaben verschwitzen. Man gewöhnt sich einfach einen bestimmten Workflow an, führt fleißig Listen nach einem bestimmten System, checkt seinen Maileingang ein bisschen weniger und schon bekommt man sein Leben strukturiert.

Das Problem dabei ist nur, dass sich o.g. Sachen in der Theorie meist sehr einfach und gut durchdacht anhören, es aber oft einfach an der praktischen Umsetzung scheitert. Deswegen glaube ich, dass es mehr Sinn macht, sich anzuschauen, wie andere Leute Ihr Leben so geregelt bekommen, was sie dafür tun und wie sie Ihren Alltag verplanen, anstatt starre Systeme und Methoden auswendig zu lernen, um diese danach auf die eigene Situation zu subsumieren. Ich finde, man kann mit ersterem nämlich direkt sehen, ob eine Sache funktioniert und es ist etwas, was sofort einen Praxisbezug gibt.

Ich werde hier also immer wieder mal etwas posten, was mir im Alltag hilft, Sachen schneller/besser geregelt zu bekommen, also Dinge, die ich mir selbst angeeignet und für gut befunden habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Für Kommentare und weitere Tipps bin ich natürlich immer dankbar.

Anfangen tue ich heute ganz harmlos mit den Firefox-Plugins, die ich benutze:

Am besten finde ich neben Adblock Plus (dieses Plugin benutzt wahrscheinlich sowieso _jeder_ Firefoxbenutzer) FireGestures ud BugMeNot. Mit ersterem lässt sich der Browser über eine Vielzahl an Gestern bedienen, die man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wirklich gut einverleibt und damit etwas intuitiver durch das Web kommt.

Das zweite Plugin, BugMeNot, stellt eine Art Datenbank für ganz viele Webseiten und Foren bereit, bei denen man sich anmelden muss, um zu interagieren. Ich finde es sehr nervig, wenn ich zum Beispiel für Thema X am recherchieren bin und dann einen Post in einem Forum nicht lesen kann, weil ich nicht angemeldet bin.

So, das soll es mal für heute gewesen sein. Morgen schon geht es weiter mit einem weiteren Tipp für Firefox.