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Kai um
13:28 am
Samstag, 1. August 2009 in
How-To, Linux, ubuntu |
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Um mir die Arbeit nicht noch einmal zu machen, habe ich auf der Webseite hier eine Unterkategorie zu dem Thema Ubuntu und Thinkpad eingerichtet.
Ich werde versuchen die Anleitung aktuell zu halten und würde mich freuen, wenn jemand eine Verbesserung, Korrektur oder einen weiteren Tipp hat.
Hier gehts zur Unterseite
von
Kai um
22:22 am
Dienstag, 16. Juni 2009 in
Fun, ubuntu |
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Einer aktuellen Blogparade folgend, will ich einige Fragen beantworten, warum ich in Zeiten von tollen Apple Macbooks (und dem dazugehörigen MacOSX) Ubuntu benutze, obwohl ich, gerade in letzter Zeit schon öfters darüber nachgedacht hab, zu den Applejüngern zu wechseln:
- Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
Als ich vor etwas über vier Jahren von Windows auf ein Linux-basiertes OS umgestiegen bin, hab ich mich eigentlich nicht über weitere Alternativen informiert. Von Free- oder OpenBSD wusste ich noch nicht viel und die Popularität von Apple war (zumindest kam mir das so vor) noch nicht ganz so stark, wie sie heute ist.
- Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
Ausprobiert habe ich neben SUSE (macht wohl jeder Umsteiger erstmal so:) ) noch Debian. Zu Ubuntu bin ich erst in der Version 7.04 gewechselt und seitdem dabei geblieben. Die Gründe waren neben der “problemloseren” Installation ganz klar die Benutzerfreundlichkeit und die starke Community, die hinter dem Betriebssystem steckt.
- Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
Natürlich war der Umstieg vom damaligem WinXP nicht ganz problemlos. Die ganze Art und Weise, wie man den Computer benutzt ändert sich imho und man muss sich erst an vieles gewöhnen. Zu Zeiten von Windows habe ich ganz klar mehr Computerspiele gespielt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das weniger an Computerspielen heute mit der schlechten Qualität aktueller Spiele, meinem gestiegenem Alter oder einfach mit weniger Zeit zu tun hat.
- Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
Mir gefällt (bei Ubuntu) die Art und Weise, wie man sich neue Software auf dem Computer installiert, außerdem reichen zwei Zeilen auf der Kommandozeile, um ein halbwegs aktuelles System zu haben (was auch Updates für die installierten Programme beinhaltet). Das eigene System ist ihm höchsten Maße konfigurierbar, und wenn mir ein Programm so nicht gefällt, oder eine Funktion fehlt, kann ich (unter Umständen) mir den Quellcode herunterladen, meine Anpassungen einfügen und mir eine neue, eigene Version kompilieren. (Was zumindest für kleinere Sachen auch klappt, zur Not tuts aber auch erstmal eine Mail an den entsprechenden Entwickler
)
- Bereut ihr euren Umstieg?
Den Umstieg auf ein “alternatives” OS (wenn man Windows mal als quasi Standard ansieht) bereue ich auf keinen Fall. Ich hege aber momentan den Gedanken mir evtl. ein neues Macbook zuzulegen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen gefällt mir Apples Philosophie, Hard- und Software in einem Gesamtpaket auszuliefern, dadurch fällt imho viel Frickelei weg, mit der man trotz großer Fortschritte bei Ubuntu immer noch zu kämpfen hat. Macbooks sehen einfach top aus und mit der aktuellen Akkugeneration sind wohl auch bis zu 7 Std. Laufzeit möglich.
- Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Bedingt. Ich glaube nicht, dass jemand, der im Prinzip zufriedem mit seinem Betriebssystem ist, unbedingt einen Wechsel braucht. Jeder hat halt so seine Gründe für ein bestimmtes OS und nicht immer die Zeit und vor allem die Lust, mühsam erarbeitetes Wissen über Board zu werfen und sich auf etwas neues einzulassen:)
von
Kai um
22:01 am
Montag, 15. Juni 2009 in
How-To, Linux, ubuntu |
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Aufgrund einer nervigen Zerrung irgendwo im rechten Arm habe ich mir heute aus der Uni die 3M Ergonomic Mouse für unbestimmte Zeit für einige Wochen ausgeliehen.
Nach dem Anschließen hat diese direkt funktioniert, bis mir nach einiger Zeit aufgefallen ist, dass sich mit der 3.Taste nicht mehr vertikal scrollen lässt.
Da spätestens seit Ubuntu 8.10 alles über HAL läuft, musste ich deswegen die Konfiguration hierfür etwas abändern. Wie hier schon einmal beschrieben, musste ich die mouse-wheel.fdi entsprechend anpassen, so dass alle angeschlossenen Mäuse sich mit Drücken der dritten Maustaste dazu überreden lassen, überlange Seiten vertikal nach unten zu scrollen.
true
2
4 5
6 7
true
200
Eine spezifischere Einstellung ging leider nicht, da die 3M Mouse sich nirgendwo namentlich erkenntlich zeigte. Die aktuelle Einstellung ist jetzt etwas globaler (nämlich für alle Mäuse, die künftig an das System angeschlossen werden), sollte aber technisch keinen Unterschied machen.
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Kai um
02:31 am
Sonntag, 31. Mai 2009 in
Allgemeines, Linux, ubuntu |
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Seit ich Ubuntu benutze war ich eigentlich stets mit dem mitgelieferten Musikplayer Rhythmbox zufrieden gewesen. Neben Stabilität, Übersichtlichkeit und guter Unterstützung für Podcasts habe ich eigentlich nie mehr gebraucht. Trotzdem hab ich vor eingen Wochen das aktuelle Banshee in der Version 1.4.3 ausprobiert und war direkt begeistert von dem Programm:
So bietet es neben den “typischen” Funktionen eine ganze Reihe an zusätzlichen Features, die ich nicht mehr missen mag.
Zum einen übernimmt Banshee auf Wunsch die ganze Verwaltung der eigenen Musiksammlung, inklusive Tagging der einzelnen MP3s, Albumcover werden automatisch heruntergeladen, Audio-CDs gerippt. Die Podcastunterstützung ist super, Videopodcasts sind ebenfalls kein Problem.
Es lassen sich auch intelligente Wiedergabelisten erstellen: So hat man zum Beispiel leichten Zugriff auf die zuletzt hinzugefügten Titel, oder die aktuellen Favoriten. Außerdem gibt es (ähnlich wie Genius für iTunes) einen “Playlist-Generator”, der auf Grundlage eines, oder mehreren Titels eine Zusammenstellung erstellt, die ähnlich zu den ausgewählten Titel sind bzw. ganz gut dazu passen. Nach einem ersten Test war ich mit dem Ergebnis der Zusammenstellung auch ganz zufrieden. So hat mir Mirage (so heisst der Playlist-Generator) zu Kryptonite von 3 Doors Down ein paar Lieder von Nickelback, Arctic Monkeys und zwei Genesis-Stücke ausgespuckt.
Ebenfalls beachtlich ist die Unterstützung für das MTP Protokoll (das, was viele nicht-Ipod MP3-Player sprechen). Ich besitze einen MP3-Player von Creative und kann mit Banshee nun problemlos Playlisten übertragen (die dann auch tatsächlich als Playlist korrekt im MP3-Player erscheinen), Podcasts werden ebenfalls in richtige Verzeichnis verschoben. Das hat vorher unter Rhythmbox alles leider gar nicht geklappt.
Schlußendlich gibt es auch die Möglichkeit einen Last.fm – Account einzubinden. Die gespielte Musik lässt sich dann problemlos verbannen oder favorisieren und Vorschläge zum aktuellem Musikverhalten werden auch direkt in Banshee angezeigt.
Wer sich das Programm jetzt mal näher anschauen will, bindet unter Ubuntu am besten die aktuellen Quellen, wie hier beschrieben, ein und kommt damit in den Genuß stets eine aktuelle Version von Banshee auf seinem System zu haben.
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Kai um
09:09 am
Donnerstag, 23. April 2009 in
Linux, ubuntu |
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Es kann sich nur noch um Stunden handeln, dann wird das neue Ubuntu Jaunty released. Und wenn man es nicht mehr aushält, lässt sich das Update auch händisch mit update-manager -d erzwingen.
Wie meistens bei einem neuen Ubuntu-Release sind alle Neuerungen nicht auf den ersten Blick sichtbar. Ein Blick auf die Release Notes verrät folgendes:
- Gnome, die Arbeitsumgebung von Ubuntu, wird in der neuesten Version 2.26 ausgeliefert. Die offensichtlichsten Veränderungen hier sind nur marginal. Ein neuer Button hier (Xsane), Verbesserungen in der Benutzung da (Feinere Einstellungsmöglichkeiten beim Policy-Kit, Herunterfahren mit Countdown, bessere Usability des Synaptic-Paketmanagers). Die größten Veränderungen sind wohl (neben dem neuen Update-Notifier) unter der Haube geschehen. So wurde die Codebasis von Gnome ordentlich aufgeräumt und die Entwickler haben viel alten Code über Board geschmissen. Daher sollte z.B. Nautilus, der Dateimanager unter Gnome, schneller starten und die Erweiterbarkeit (auch im Hinblick auf Gnome 3.0) einfacher vonstatten gehen.
- Bootgeschwindigkeit: Gerade im Hinblick auf Notebookbesitzer ein schlagendes Argument. Bei meinem Notebook (Thinkpad T61) konnte ich eine Verbesserung um 12 Sekunden feststellen. Nämlich von ehemals 49 Sekunden auf aktuelle 37 Sekunden. Das ist für meinen Geschmack zwar immer noch eine Ewigkeit, aber die Entwicklung geht imho in die richtige Richtung. (Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Thinpad alleine 5-6 Sekunden im BIOS und Grub abhängt, bevor er sich ans Laden von Ubuntu macht).
- Ext4 wird nun unterstützt: Mit dem aktuellen Ubuntu ist es zwar schon möglich den Nachfolger von Ext3 zu benutzen, ich persönlich warte aber noch solange, bis das neue Dateisystem frei von den gröbsten Kinderkrankheiten ist. So haben einige Benutzer die leidige Erfahrung gemacht, dass bei einem Systemabsturz mit dem neuen Dateisystem viele Dateien unbrauchbar geworden sind, weil Ext4 diese nicht mehr ordentlich beschrieben bzw. geschlossen hat. Mittlerweile gibt es zwar einen Patch, der hält aber offiziell (iirc!) erst in der nächsten Version von Ubuntu einzug (9.10, Karmic Koala).
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Kai um
18:56 am
Dienstag, 7. April 2009 in
Linux, News, ubuntu |
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Neben der “I’m a Mac” und “I’m a PC” Kampagne, hat vor einiger Zeit nun auch die Linuxgemeinde einen Aufruf gestartet, in welchem Freiwillige ihre maximal 60 Sekunden langen Videos einsenden konnten.
Einsendeschluss war der 15. März 2009 und mittlerweile stehen die fünf Finalisierten fest. Der Gewinner des Wettbewerbs wird am 08. April in San Francisco gekürt und bekommt dann eine Reise nach Tokio spendiert, um dort an dem Linux Foundation Symposium teilzunehmen.
Ich finde eigentlich nur zwei Videos (von den fünf Finalisten) ganz gut: Das Video im Krankenhaus und das mit der mikroskopischen Aufnahme, den Rest finde ich imho zu unprofessionell, aber das müssen andere entscheiden
Hier die Verlinkungen zu den fünf Videos:
–> The future is Open
–> The Origin
–> Linux AD – What does it mean to be free
–> Challenges at the office
–> Linux Pub
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Kai um
21:47 am
Donnerstag, 19. Februar 2009 in
Linux, ubuntu |
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Heute hab ich auf golem.de ein interessantes Interview mit Ubuntu-Vater Mark Shuttleworth durchgelesen. Kurz wiederholt geht es darum, dass Ubuntu die nächsten Jahre dem User eine neue Desktop-Experience und ein einfacheres und schöneres Interface liefern möchte.
KDE hat im Prinzip mit dem 4.0 Release und der kompletten Umstellung auf QT einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und auch bei Gnome ist der Schritt auf die Version 3 zumindest am Horizont sichtbar geworden.
Ich denke, das ist für die Entwicklung dieser Distribution der logisch nächste Schritt und genau das, was Ubuntu für die weitere Verbreitung braucht. Selbst benutze ich Ubuntu seit der Version 7.04 und ich stelle fest, dass sich die Benutzung kontinuierlich vereinfacht hat (zugegebenermaßen mit entsprechenden Anpassungen, d.h. Download von Media-Codecs, Freischaltung bestimmter Software-Repositories usw.).
Meines Erachtens sollten (Desktop-)Computer vor allen Dingen eins sein, nämlich benutzbar und intuitiv. Der Umgang mit Ihnen sollte schlichtweg einfach von der Hand gehen (Stichwort Drag n’ Drop, Anordnung der Bedienelemente, Fensterverhalten etc.). Da finde ich es nur gut, dass man das bei Canonical erkannt hat und entsprechende Ressourcen sich nun ausschließlich um das Design und das Userinterface kümmern.