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Kai um
22:20 am
Dienstag, 30. Juni 2009 in
Allgemeines, Studium |
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Da ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit meinen MP3-Player vergessen habe (meine oft einzige Möglichkeit in der Woche Podcasts zu hören), hab ich mich am Bahnhofskiosk nach einer Lückenfüller Zeitschrift umgeschaut und mir die aktuelle Ausgabe von “Die Zeit – Studienführer” gekauft. Neben den ganzen Überlebenstipps für Erstsemesterstudenten war auch ein aktuelles Hochschulranking dabei und eine Beschreibung vieler, vieler Studiengänge. Als ich dann die Inhaltsbeschreibung zu meinem Studiengang “Medieninformatik” durchgelesen habe, wurde mir auf einen Schlag klar, warum die Abbrecherquote in den ersten beiden Semestern so hoch ist
Der erste Hammer war, dass Medieninformatik in die Kategorie “Irgendwas mit Medien” einsortiert wurde (die Tatsache, dass *Informatik* gelehrt wird und der ganze Medienkram höchstens (wenn überhaupt) als Zusatzqualifikation angesehen werden kann, wurde einfach mal unter den Teppich gekehrt). Dann war da zu lesen, dass in diesem Studium Gestaltung mit Computerwissenschaft (was auch immer Computerwissenschaft in diesem Zusammenhang bedeuten soll ) verbunden wird und man lernt wie “Internet”, “Mobilfunk” oder “Digitalradio” gestaltet und produziert werden…
Also auf die Sache mit dem Internet würde ich mich ja noch einlassen, aber was das mit dem Mobilfunk bzw. Digitalradio zu tun haben soll (und warum gerade das genannt wird), ich weiß ja nicht. Mir scheint eher, als wurden da ein paar schlagkräftige Buzzwords aneinandergereiht und der Verfasser des Textes hatte entweder keinen Bock sich zu informieren, keine Ahnung, keine Zeit oder alles zusammen:-)
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Kai um
20:26 am
Donnerstag, 25. Juni 2009 in
Studium |
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Gestern kam die neue Version von Eclipse, meiner favorisierten (Java-) IDE. NetBeans hatte ich nur kurz ausprobiert, aber da wir an der FH ebenfalls Eclipse einsetzen, benutze ich die auch auf meinem Rechner zu Hause.

Neben einer “gefühlten” Verbesserung der Geschwindigkeit, kann ich eigentlich nicht viel Neues feststellen. Gut gelöst finde ich die neue Workspace Verwaltung. Hier kann man statt einer in Stein gemeißelten Festlegung eines Workspaces, nun bei jedem Start auswählen, in welcher man arbeiten möchte. Da ich meine Projekte bisher immer nach Semester getrennt habe, kommt mir das sehr entgegen.
Ich habe es seit Ganymede nicht geschafft, meine Version “einzudeutschen”. Mittlerweile ist mir die englische Oberfläche aber weitgehend lieber bzw. habe ich mich daran gewöhnt. Und da der Sourcecode (inklusive den Kommentaren und der Doku *hust*) in englischer Sprache gehalten ist, finde ich es auch eigentlich konsistenter die englische Variante zu benutzen.
Anfang dieses Semesters hatte ich mir von der FH ein SVN-Repository besorgt, um meine Projekte bequem von verschiedenen Rechnern aus verwalten zu können, ich habe aber schnell gemerkt, dass das bei dem Umfang der einzelnen Programmieraufgaben dem Schießen mit Kanonenrohren auf Spatzen gleichkommt. Ich habe nämlich keine Lust bei 20 Zeilen Code, jedesmal den Code neu auszuchecken, bzw. Updates zu ziehen und Patches hochzuladen. Ich nutze deswegen Dropbox, um die Ordner fürs Studium und den jeweiligen Workspace auf verschiedenen Rechnern synchron zu halten. Leider ist die FH an der ich studiere, von der Idee, Dropbox auf dem Rechnerpool zu installieren nicht sehr angetan gewesen, weswegen ich immer noch einer praktischen Lösung suche, den Kram, den ich zu Hause mache direkt auf dem Rechner in der FH zur Verfügung zu haben.
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Kai um
19:18 am
Freitag, 29. Mai 2009 in
How-To, Studium |
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Um die beliebte Java-IDE Eclipse unter aktuellem Ubuntu einzurichten, geht man am besten folgendermaßen vor:
Man lädt sich auf der Homepage von Eclipse die komplette IDE als tar.gz herunter und entpackt das ganze mit
$ tar xzf eclipse-jee-ganymede-SR2-linux-gtk.tar.gz
Der nun entstandene Ordner eclipse verschiebt man dann nach /opt und passt die Besitzerrechte entsprechend an
$ sudo mv eclipse /opt/eclipse
$ cd /opt
$ sudo chown -R root:root eclipse
Jetzt muss man noch die Ausführungsrechte für den Benutzer entsprechend setzen. Das lässt sich auch prima in Verbindung mit dem find command erledigen
$ sudo chmod -R +r eclipse
$ sudo chmod +x `sudo find eclipse -type d`
Damit nun auch die Normalsterblichen (also alle nicht root) die IDE aufrufen können, muss man noch ein ausführbare Datei im /usr/bin/ Pfad erstellen
$ sudo vi /usr/bin/eclipse
und folgendes reinschreiben:
#!/bin/sh
#export MOZILLA_FIVE_HOME="/usr/lib/mozilla/"
export ECLIPSE_HOME="/opt/eclipse"
$ECLIPSE_HOME/eclipse $*
Danach noch die Rechte setzen (sudo chmod 755). Für einen ordentlichen Eintrag im Menü (Unter Gnome -> Anwendungen) legt man noch eine .desktop-Datei an -> /usr/share/applications/eclipse.desktop und schreibt folgendes rein:
[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Name=Eclipse
Comment=Eclipse IDE
Exec=eclipse
Icon=/opt/eclipse/icon.xpm
Terminal=false
Type=Application
Categories=GNOME;Application;Development;
StartupNotify=true
Die Entwicklung von Javaprogrammen setzt natürlich voraus, dass sich auf dem System eine entsprechende Java JDK befindet. Hierfür verweise ich auf den guten Artikel im Wiki von ubuntuusers.de
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Kai um
18:38 am
Freitag, 13. März 2009 in
Gadgets, Klausuren, Studium |
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Update: Ungetestete Lösung Aufgabe 8 noch angehängt
Nachdem ich gestern die letzte Klausur in diesem Semester in Programmieren 1 geschrieben habe und deren Ausgang noch unklar ist, habe ich mich mal hingesetzt und versucht die ganzen Aufgaben zu rekapitulieren (danke auch an Fabian und Seba) und korrekt zu lösen:
1.) Man sollte die EBNF für beliebig lange Summen-Terme hinschreiben und danach das entsprechende Syntaxdiagramm dazu bilden (z.B. a+b, a+b+c+b+a+c, a ). Als EBNF ist wohl folgendes korrekt:
Summe = (a|b|c) {"+"(a|b|c)}
und das entsprechende Syntaxdiagramm sieht dann wohl so aus:

2.) Als nächtes musste man ein paar Code-Fragmente auf Korrektheit überprüfen. Da ich die einzelnen Abschnitte nicht mehr rekonstruieren kann, lasse ich diese hier außen vor.
3.) Die Aufgabe war anhand eines übergebenen Monats (1 – 12) die korrekte Jahreszeit wiederzugeben. Einmal mittels Switch-Anweisung und einmal mit einem Array gelöst: Ich hab folgendes hingeschrieben:
public static String Jahreszeit (int monat)
{
// Lösung mit switch
switch(monat) {
case 1: case 2: case 12:
return "Winter";
case 3: case 4: case 5:
return "Frühling";
case 6: case 7: case 8:
return "Sommer";
case 9: case 10: case 11:
return "Herbst";
default:
return "Ungültige Monatsangabe";
}
// Lösung mit String-Array
String[] jahreszeiten = {"","Winter","Winter","Frühling","Frühling","Frühling","Sommer","Sommer","Sommer","Herbst","Herbst","Herbst","Winter"}
return jahreszeiten[monat];
4.) Bei der nächsten Aufgabe sollten für eine Zahl n alle ungeraden Teiler ausgegeben werden. Einmal mit einer while-Schleife, mit einer do-while-Schleife und mit einer for-Schleife. Meine Lösung:
public static void ungeradeTeiler(int n) {
// while-Schleife
int i=1;
while(i < n) {
if(n%i==0 && i%2 != 0) {
System.out.println(i);
}
i++;
}
// do-while-Schleife
int j=1;
do {
if(n%j==0 && j%2 != 0) {
System.out.println(j);
}
j++;
} while(j < n);
// for-Schleife
for (int k=1; k < n;k++)
if(n%k==0 && k%2 != 0) {
System.out.println(k);
}
}
5.) Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Reihe von Zahlen nach Größe sortiert wieder auszugeben. Hier war es von Vorteil, wenn man sich eine der üblichen Sortierverfahren vorher eingeprägt hatte. Obwohl der QuickSort-Algorithmus mit einer der effizientesten Algorithmen ist, hab ich mich dennoch für den BubbleSort entschieden, weil ich mir den leichter merken kann:
public static void main(String[] args) {
// Einlesen der Zahlen von der Kommandozeile
int[] array = new int[args.length];
int i=0;
while(i
array[i] = Integer.parseInt(args[i]);
i++;
}
// sortieren mit BubbleSort-Verfahren
i= 1;
while(i< array.length) {
int j = array.length -1;
while (j >= i) {
if (array[j] < array[j-1] ) {
// vertauschen der beiden Stellen
int tmp = array[j];
array[j] = array[j-1];
array[j-1] = temp;
}
j--;
}
i++;
}
// sortierte Liste ausgeben
i=0;
while (i < array.length ) {
System.out.println(array[i]);
i++;
}
}
6.) Die sechste Aufgabe behandelte die binäre Suche. Das ist ein Algorithmus, der auf einem Array recht schnell ein gesuchtes Element finden kann. Der Algorithmus funktioniert folgendermaßen:
Als erstes wird das mittlere Element des Array auf geprüft. Wenn es gleich dem gesuchten Element ist, ist die Suche beendet, ist es kleiner als das gesuchte Element, muss man in der hinteren Hälfte des Arrays weitersuchen, ist es größer, wird in der vorderen Hälfte des Arrays weitergesucht.
Im nächsten Schritt wird dann wieder wie vorher weitergemacht: Also mittleres Element überprüfen, falls das gesuchte Element gleich dem mittleren Element ist, abbrechen, ansonsten jeweilige Hälfte überprüfen usw.
Ein Programmbeispiel konnte ich in der Klausur leider nicht liefern, werde mir aber dafür das Beispiel in der Wikipedia anschauen. Dort ist es neben einem Pseudocode ebenfalls in Java gelöst worden (neben Python und C).
7.) In der siebten Aufgabe sollte ein Skalarprodukt zweier Vektoren mit gleicher Länge ausgerechnet werden. Das Problem sollte einmal iterativ und einmal rekursiv gelöst werden:
// iterative Lösung
public static int skalar(int[] v, int[] w) {
int result = 0;
for(int i=0;i
{
result += v[i] * w[i];
}
return result;
}
// rekursive Lösung
public static int skalar(int[] v, int[] w) {
int l = v.length;
if (l == 0)
return 0;
else {
int[] vv = new int[l - 1];
int[] ww = new int[l - 1];
for (int i = 0; i <= l - 2; i++) {
vv[i] = v[i];
ww[i] = w[i];
}
return v[l - 1] * w[l - 1] + skalar(vv, ww);
}
}
8.) Die letzte Aufgabe war es, eine Verbindungslinie zwischen zwei Punkten zu berechnen. Vorgegeben war eine fiktive Funktion setPixel(int[][] a, int[][] b). Zuerst sollte man den Mittelpunkt M zwischen dem Anfangs- und Endpunkt berechnen. Lagen dann alle berechneten Punkte in einem jeweils benachbartem Feld, war man fertig und konnte die errechneten Punkte an die Funktion setPixel übergeben, ansonsten musste man wieder jeweils den Mittelpunkt zwischen dem Anfangs- bzw. Endpunkt berechnen usw. Zum besseren Verständnis eine Grafik:

Die Lösung erspare ich mir heute und wird morgen nachgereicht. Update: Ungetestete Lösung noch beigefügt:
public static int[][] getMiddlePixel(int A[][], int B[][]) {
int[][] M = new int[(A.length/2)+(B.length/2)][(A[0].length/2)+(B[0].length/2)];
if (A.length == B.length && A[0].length == B[0].length) {
// Die Punkte A und B liegen übereinander
return M;
} else if (A.length == B.length && A[0].length != B[0].length) {
// Der x-Wert der Punkte A und B sind korrekt
return getMiddlePixel(A,M);
} else {
// Der y-Wert der Punkte A und B sind korrekt
return getMiddlePixel(M,B);
}
}
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Kai um
10:42 am
Dienstag, 3. März 2009 in
Produktivität, Studium |
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Da ich mich für das Thema interessiert habe, nachfolgend einige ausgesuchte Links zum Thema Notizen schreiben, Selbstorganisation und GTD (Getting Things Done):
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Kai um
09:37 am
Montag, 2. März 2009 in
How-To, Produktivität, Studium |
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Nachfolgend beschreibe ich hier eine weitere Methode zum Überleben im Studienalltag, um Vorlesungen effektiver vor- und nachzubereiten und den Lernaufwand für Klausuren besser über die gesamte Vorlesungszeit zu verteilen, anstatt die letzten Tage und Stunden direkt vor der Klausur damit zu verbringen, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen:-)
Das “Cornell Note Taking System” wurde an der gleichnamigen Cornell University entwickelt und basiert auf ein paar einfachen Feststellungen:
- Nach dem Besuch einer Vorlesung vergisst man in den ersten 24 Std. ca 80% des Gehörten
- “Aktiver” Umgang mit den mitgeschriebenen Notizen, d.h. analysieren, zusammenfassen, umformulieren und wiederholen verbessert das Verständnis und hilft dabei, sich die Informationen besser einzuprägen und das so gespeicherte Wissen schneller abzurufen
- Studenten, die sich selbst mögliche Testfragen stellen und diese auch beantworten, schneiden in der Klausur meist besser als andere ab
- Eine wöchentliche Durchsicht und aktive Wiederholung der mitgeschriebenen Notizen ist eine sehr effiziente Methode, sich die ganzen Informationen gut einzuprägen.
Material:
Das Cornell System empfiehlt sich einen Ringordner, Locher und jede Menge Papier anzuschaffen. Das Papier für handschriftliche Notizen sollte einen 6-7 cm breiten linken Rand haben.
Während der Vorlesung wird dann die rechte Seite des Blatts genutzt um mit zuschreiben, die linke Seite bleibt frei.
Nach der Vorlesung sollte dann innerhalb der nächsten 24 Stunden das Mitgeschriebene durchgesehen und die entstandenen Lücken im Text so gut wie möglich gefüllt werden. Idealerweise sollte man nach folgendem Schema vorgehen:
- Während der Durchsicht die wesentlichen Ideen und die Hauptpunkte kenntlich machen
- Auf der linken Seite des Blatts Schlüsselbegriffe und Fragen notieren, die mit Hilfe der rechten Seite des Blatts beantwortet werden können
- Die Notizen auf der rechten Seite zudecken, die aufgeschriebenen Schlüsselbegriffe rezitieren (auswendig lernen) und die Fragen durchgehen und beantworten
- Als letztes überprüft man, ob man alle Informationen auf der rechten Seite korrekt wiedergegeben hat und wiederholt ggf. das ganze Schema noch einmal.
Zu guter Letzt sollte man sich einmal die Woche für eine Stunde hinsetzen und sich die gesammelten Mitschriften für die vergangenen Tage durchsehen, und nach obigem Schema durchgehen. Am besten setzt man sich dafür auch eine wöchentliche feste Zeit (z.B. Sonntag abends).
von
Kai um
12:16 am
Sonntag, 1. März 2009 in
How-To, Produktivität, Studium |
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Auf der Suche nach Lernmethoden und aktiver Prokrastination aufgrund bevorstehender Klausur bin ich über einen guten Link gestolpert.
David Hirsch, Professor an der Western Washington University hat eine Liste mit Vorschlägen und Methoden zusammengestellt, um seinen Studenten das Studieren leichter zu machen. Die ersten Ratschläge sind recht offensichtlich. Zum einen rät er generell der Vorlesung auch wirklich beizuwohnen und sich stets ganz vorne einen Platz zu suchen, sowie sich mit einer Gruppe von Kommilitonen zusammen zu tun, die gut miteinander harmonieren, d.h. die einen ähnlichen Wissensstatus haben, sich gegenseitig abfragen und Lücken füllen können.
Etwas interessanter fand ich den Part, in dem er vorschlägt, die eigenen Notizen nach der Vorlesung nochmal zusammenzufassen, wichtiges von unwichtigem zu trennen, sowie beim schriftlichen Kopieren der Notizen sich selbst zu überprüfen, ob das geschriebene auch verstanden wurde.
Generell ist das natürlich ein guter Tipp, aber so etwas ist immer leichter gesagt als getan. Probleme entstehen nämlich genau dann, wenn man nicht alles notieren konnte, wenn keine Möglichkeit bestand Fragen zu stellen, sowie der unerwähnte Zeitaufwand der dabei entsteht, wenn man das Kopieren der mitgeschriebenen Notizen “2-3 mal die Woche” exerzieren sollte.
Deshalb hab ich mich mal etwas näher über dieses “Note Taking” informiert. Ebenfalls auf der Webseite der Western Washington University habe ich hierzu eine Art Tutorial gefunden.
Hier heisst es, dass
geschicktes Mitschreiben eine wichtige Komponente für das erfolgreiche Studieren an einer Universität sei (freie Übersetzung des Autors).
Auch hier heißt es wieder, dass der Schlüssel zum Erfolg das aktive Durchsehen der eigenen Notizen ist.
Folgende Dinge werden hier erläutert:
Aktive Teilnahme an der Vorlesung hilft sich das Gelehrte besser zu behalten
- Vorlesungen regelmäßig besuchen
- Ganz vorne sitzen
- Stell dir vor dein Professor unterhält sich nur mit dir (das ist lustig
) und es hängt von dir ab, wie gut du zuhörst. Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstehst.
- Konzentrieren
Auf die wesentlichen Ideen achten beim Mitschreiben in der Vorlesung
- Mitschreiben, wenn der Professor explizit sagt, dass folgendes wichtig ist
- Tafelbild abschreiben
- Wenn der Prof. einen Sachverhalt näher erläutert ebenfalls notieren
- Explizit genannte Vor- und Nachteile eines bestimmten Themas machen sich auch immer gut in den Notizen
- Auf die Modulation der Stimme achten, d.h. wenn der Dozent lauter/leiser wird, ist das oft ein Indikator, dass das nachfolgende bedeutend sein könnte, sowie bestimmte Signalwörter (z.B. “mit anderen Worten”, “Zum Beispiel”, “Zusammengefasst”)
Wenn der Dozent zu schnell spricht
- Hier hilft es sich für die nächste Stunde vorzubereiten, d.h. Vorlesungsunterlagen/Skript für nächste Stunde bereits vorbereiten
- Die mitgeschriebenen Notizen mit einem Kommilitonen (oder mehreren) vergleichen und ggf. ergänzen.
- Beim Mitschreiben der Notizen Platz lassen für Dinge, die man nicht mit notieren konnte.
- Entwickeln von speziellen Symbolen, wenn man den Faden verloren hat (z.B. “?” oder “F” für Frage). Danach fällt es oft leichter die entsprechenden Stellen nochmal zu erläutern bzw. nachzufragen
- Professor fragen, wenn etwas unklar ist, oder man etwas nicht verstanden hat.
- Vorlesung aufzeichnen (Erlaubnis vorher einholen)
- Abkürzungen benutzen, evtl. auch eigene Abkürzungen entwicklen.
Wie bereits anfangs erwähnt, erscheinen viele Hinweise eigentlich offensichtlich, ich denke einzig und allein die Disziplin aufzubringen, wirklich jede Vorlesung so zu besuchen dürfte der einzige Knackpunkt an dieser Strategie sein;-)
von
Kai um
11:13 am
Sonntag, 1. März 2009 in
Arbeitsplatzgestaltung, How-To, Produktivität, Studium |
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So, nachdem ich mich ein bisschen durch die ganzen Ratgeber gewühlt habe, kann ich folgende Tipps hier mal exemplarisch zusammenfassen:
- Am (Heim)Arbeitsplatz sollte man sich wohlfühlen,d.h. man soll sich gute Möbel gönnen. Idealerweise einen gepolsterten Drehstuhl und einen Tisch, der auf die Körpergröße anpassbar ist bzw. angepasst ist. Ich selbst habe hier einen Bürostuhle von Vitra. Die sind qualitativ ziemlich gut, nutzen sich nicht schnell ab und verursachen keine Rückenschmerzen.
- Man sollte den Ort, an dem man unter Umständen täglich viele Stunden verbringt unbedingt mit ein paar Pflanzen ausstatten. Lockern den Raum auf, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig die Stimmung.
- Unbedingt die Lichtverhältnisse überprüfen. Gerade wenn man viel liest, ist ausreichend Licht sehr wichtig. Außerdem ermüden dann die Augen nicht so schnell.
Im Grunde genommen sind das ja keine Weisheiten, die vom Himmel gefallen sind, aber manchmal hilft es schon darüber zu lesen, um die eigene Arbeitssituation zu überprüfen. Ich hab den Monitor übrigens wieder runtergestellt, ne Pflanze gekauft und bin jetzt eigentlich ganz zufrieden damit. Weniger ist manchmal auch mehr
Es gibt übrigens auch ein entsprechendes Bildschirmarbeitsgesetz, welches genau regelt, wie ein entsprechender Arbeitsplatz auszusehen hat. Gibt es eigentlich etwas, was nicht geregelt ist in Deutschland?
Link: http://www.gesetze-im-internet.de/bildscharbv/
von
Kai um
18:36 am
Samstag, 28. Februar 2009 in
Arbeitsplatzgestaltung, How-To, Produktivität, Studium |
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Ich sitze hier gerade an einem selbstgezimmerten Schreibtisch, den ich vor ca. einem Jahr entworfen hatte.
Ich hatte den Tisch damals so gestaltet, dass zwei Leute daran arbeiten können, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen (räumlich selbstverständlich). Mittlerweile benutze ich einen externen Monitor neben dem Laptop, schreibe mit einer extra Tastatur (also nicht die vom Laptop), eigene Maus, Boxen von Logitech und einer kleinen Ikea-Lampe. Davon habe ich jetzt kein Bild gemacht, aber ich denke es ist auch so klar, dass der Schreibtisch mittlerweile gut vollgestellt ist.
Update: Bild am Ende des Artikels eingefügt.
Um gut studieren/arbeiten zu können, ist mir ein halbwegs aufgeräumter Schreibtisch sehr wichtig, außerdem habe ich verschiedene Anforderungen an einen “Arbeitsplatz”: Zum einen müssen wichtige Sachen wie aktuelle Bücher und Papier immer in Greifweite sein (aus Gründen der Faulheit:-) ), außerdem brauche ich einen Eingangskorb auf dem Schreibtisch für Rechnungen, Briefe, Notizen, die ich mir am Tag gemacht habe etc.
Neben diesen persönlichen Präferenzen gibt es auch eine ganze Reihe von wissenschaftlichen/medizinischen Kriterien für einen optimalen Arbeitsplatz. Mein Google-Vodoo gibt mir hierfür eine riesige Fülle an Informationen zur Raumgestaltung, Ergonomie, verschiedenen Auswahlkriterien und so weiter. Die (imho) relevantesten sind folgende:
- Tischtiefe 90-100 cm
Ich habe ca. 70 cm und finde die völlig ausreichend
- ausreichender Beinraum unter dem Tisch (mindestens 1,5 m²)
Das passt ebenfalls bei mir
- Arbeitsplatz sollte mindestens 60 cm breit sein
An dem Schreibtisch hier habe ich sogar 140 cm
- Für Ablagen und persönliche Unterlagen muss genügend Platz sein
Hier liegt bei mir der Hund begraben, außerdem kann ich momentan die Arme beim Schreiben mit der Tastatur nicht richtig aufstützen
- Der Monitor sollte direkt vor einem stehen und die Augen sollten beim geradeaus schauen direkt den oberen Rand des Monitors anschauen
Zweiteres ist bei mir momentan nicht der Fall. Nachdem ich heute einen ersten schwachen Versuch unternommen hatte, die aktuelle Arbeitsplatzsituation zu ändern ist folgendes Mißgebilde herausgekommen. (Ich spreche von dem kleinen Hocker auf dem jetzt der Monitor und der Laptop darunter steht.

Was mich hier noch stört ist der zu hohe Monitor, zu wenig Platz an der Tastatur, um die Arme auflegen zu können und immer noch kein Eingangskorb
Ich werde mich jetzt mal durch die verschiedenen Ratgeber googlen und versuchen das Beste rauszuholen. Stay tuned, ich werde berichten.
von
Kai um
10:43 am
Samstag, 21. Februar 2009 in
Allgemeines, How-To, Produktivität, Studium |
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Gibt man in seiner (Lieblings-)Suchmaschine Begriffe wie Produktivität, GTD oder Selbstmanagement ein, wird man recht schnell überhäuft mit einer Unmenge an Informationen und Leitfäden, wie man sich besser, schneller und leichter selbst organisiert. Nie wieder Termine vergessen oder Abgaben verschwitzen. Man gewöhnt sich einfach einen bestimmten Workflow an, führt fleißig Listen nach einem bestimmten System, checkt seinen Maileingang ein bisschen weniger und schon bekommt man sein Leben strukturiert.
Das Problem dabei ist nur, dass sich o.g. Sachen in der Theorie meist sehr einfach und gut durchdacht anhören, es aber oft einfach an der praktischen Umsetzung scheitert. Deswegen glaube ich, dass es mehr Sinn macht, sich anzuschauen, wie andere Leute Ihr Leben so geregelt bekommen, was sie dafür tun und wie sie Ihren Alltag verplanen, anstatt starre Systeme und Methoden auswendig zu lernen, um diese danach auf die eigene Situation zu subsumieren. Ich finde, man kann mit ersterem nämlich direkt sehen, ob eine Sache funktioniert und es ist etwas, was sofort einen Praxisbezug gibt.
Ich werde hier also immer wieder mal etwas posten, was mir im Alltag hilft, Sachen schneller/besser geregelt zu bekommen, also Dinge, die ich mir selbst angeeignet und für gut befunden habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Für Kommentare und weitere Tipps bin ich natürlich immer dankbar.
Anfangen tue ich heute ganz harmlos mit den Firefox-Plugins, die ich benutze:
Am besten finde ich neben Adblock Plus (dieses Plugin benutzt wahrscheinlich sowieso _jeder_ Firefoxbenutzer) FireGestures ud BugMeNot. Mit ersterem lässt sich der Browser über eine Vielzahl an Gestern bedienen, die man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wirklich gut einverleibt und damit etwas intuitiver durch das Web kommt.
Das zweite Plugin, BugMeNot, stellt eine Art Datenbank für ganz viele Webseiten und Foren bereit, bei denen man sich anmelden muss, um zu interagieren. Ich finde es sehr nervig, wenn ich zum Beispiel für Thema X am recherchieren bin und dann einen Post in einem Forum nicht lesen kann, weil ich nicht angemeldet bin.
So, das soll es mal für heute gewesen sein. Morgen schon geht es weiter mit einem weiteren Tipp für Firefox.