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Kai um
00:04 am
Sonntag, 20. Dezember 2009 in
How-To, News, ubuntu |
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Für sämtliche Audio- und Videobearbeitungen oder Konvertierungen ist FFmpeg das Tool der Wahl. Es gibt praktisch kaum bekannte Codecs und Formate, die nicht von FFmpeg unterstützt werden. Außerdem benutzen auch bekannte Mediaplayer wie VLC oder MPlayer ebenfalls FFmpeg unter der Haube.
Wie es sich unter Ubuntu installieren lässt, ist bereits hier sehr gut beschrieben. In der Regel reicht aber ein einfaches sudo apt-get install ffmpeg auf der Kommandozeile.
Um nun zum Beispiel bei Youtube heruntergeladene Videos in das MP3-Format umzuwandeln, reicht es oft schon aus, einfach die Quelle anzugeben, da FFmpeg standardmäßig schon eine Vorauswahl über die verwendeten Codecs und Einstellungen trifft.
$ ffmpeg -i foo.mp4 foo.mp3
$ ffmpeg -i bar.flv bar.mp3
Sicherlich gibt es unzählige Anwendungsfälle für den Einsatz von FFmpeg. Leider ist die Auswahl an brauchbaren Videobearbeitungsprogrammen unter Ubuntu immer noch Mangelware. Zum Konvertieren von Videodateien ist aber Handbrake meiner Meinung nach grundsätzlich schon zu empfehlen. Da sich niemand die ganzen Flags für FFmpeg merken kann lohnt sich evtl. ein Blick auf Handbrake, da unter anderem schon vorangelegte Einstellungen und Profile für Ipod, IPhone und Spielekonsolen existieren.
So, wie ich Mark Shuttleworth auf der letzten Linuxcon verstanden habe, wird Ubuntu aber in Zukunft hier verstärkt einen Fokus drauflegen. Witzigerweise gab es bei dem Vortrag von ihm dort auch eine Wortmeldung von jemanden, der sich darüber beschwerte, dass er mit Ubuntu versuchte ein kleines Geburtstagsvideo zusammen zu schneiden. Das endete leider in einem Desaster, so dass er letztlich das Video auf einem Mac zusammengeschnitten hatte.
Der Papa Gründer von Ubuntu beschreibt oft in Interviews, dass er möchte, dass sein Betriebssystem möglichst so leicht zu bedienen und schick sein soll wie es Mac OSX tut. Meiner Meinung nach ist dieses Ziel aber schon erreicht, ich sehe eher ein Defizit an “schicker” Hardware, die möglichst perfekt auf Ubuntu abgestimmt ist.
Sollte das in Zukunft (vielleicht ja sogar mit DELL) passieren, würde das dem Betriebssystemmarkt sicherlich einen neuen Push geben. Und wer weiß, jüngste Nachrichten gehen ja genau in diese Richtung
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Kai um
01:29 am
Samstag, 19. Dezember 2009 in
News |
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Ich hab es endlich geschafft, einen Punkt auf meiner To-Do Liste abzuarbeiten, der schon sehr lange da stand:
Ein neues Blogdesign.
Das alte hat mir schon lange nicht mehr gefallen, außerdem wollte ich die Chance nutzen, mich besser in Wordpress einzuarbeiten. Es ist sicherlich noch nicht ganz fertig, und ich bin mir nicht sicher, ob bisher alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Seite konnte ich mir bisher z.B. nicht im Internet Explorer anschauen (d.h. nicht selbst anschauen, ich hab aber schon einen Blick auf einen Screenshot geworfen, bei dem es mir kalt den Rücken runterlief).
Es ist manchmal zum verzweifeln, ging ich doch davon aus, dass zumindest der aktuelle Internet Explorer weitestgehend Standards unterstützt.
Um mir für Ubuntu zum Anzeigen der Webseite den IE zu besorgen, habe ich mir nochmal das Projekt IEs4Linux angeschaut, aber scheinbar werden nur die Internet Explorer bis Version 6 unterstützt.
Da ich für andere Projekte aber sowieso plane eine neue virtuelle Maschine für WinXP aufzusetzen, werde ich mir nicht die Mühe machen zu versuchen, die mit Wine zum Laufen zu bringen.
Zum Anzeigen einer Webseite kann ich die Seite browsershots.org empfehlen. Zumindest, um einen ersten Überblick zu bekommen, ob die Seite auf verschiedenen Systemen so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat. Für Debuggingzwecke ist die Seite aber sicherlich keine gute Wahl, weil das Rendern der einzelnen Screenshots durchaus seine Zeit dauert, und man mit einem Bild auch weniger experimentieren kann, als mit einem vollerwertigem Browser. 
Nicht so schön finde ich die nervigen Ads, die man sicherlich auch dezenter hätte platzieren können, aber heute ist ja noch kein Weihnachten.
In diesem Sinne…
Update:
Durch die freundliche Hilfe von Seba, Zaubertrank und beruhigendes Zureden, sollte das Layout jetzt auf den meisten Browsern und Systemen halbwegs korrekt aussehen. (Einzelne Opfer bei der Sidebar haben es leider nicht mehr geschafft, die Angehörigen werden benachrichtigt.)
Fazit: Viel gelernt und Webdevelopment tut gar nicht so weh, wenn man sich an ein paar Regeln hält.
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Kai um
23:11 am
Freitag, 20. November 2009 in
News |
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Gestern hat Google bekanntermaßen den Sourcecode zum hauseigenen Betriebssystem Chrome OS veröffentlicht. Eigentlich ist es mehr ein Browser, als ein Betriebssystem. Denn Google geht davon aus, dass sich 95% aller Internetaktivitäten im Browser abspielen.
Neugierig habe ich mir also die erste frühe Version besorgt und einen kurzen Blick darauf geworfen. Viel länger kann man sich mit Chrome OS auch bisher noch nicht beschäftigen, da ich außer dem Browser nicht viel mehr entdecken konnte.
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Kai um
16:47 am
Freitag, 16. Oktober 2009 in
Allgemeines, News, ubuntu |
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Da ich unter der Woche mehrere Stunden in Bus und Bahn verbringe, hatte ich schon länger über den Kauf eines Smartphones nachgedacht. Ich war mir nur nicht so sicher, welches es letztlich sein sollte. In der engeren Auswahl hatte ich den Palm Pre, das IPhone und das HTC Hero.
Letztlich habe ich mich gegen die ersten beiden und für das HTC Hero entschieden, da ich einerseits in diesem Internet eine Menge guter Reviews gefunden habe und andererseits die Zusammenarbeit mit Ubuntu augenscheinlich besser funktioniert als z.B. mit dem IPhone. Zudem hat mich am IPhone genervt, dass Apple so restriktiv mit ihrem Produkt umgeht (siehe Auflagen für Entwickler im Appstore) und sich imho langsam aber sicher zum zweiten Microsoft entwickelt.
Kurz gesagt, ich bin begeistert vom HTC Hero. Da ich vor einigen Tagen Gelegenheit hatte ein IPhone ausgiebig auszuprobieren, geht das nachfolgende Review auch etwas auf die Unterschiede der beiden Smartphones ein:
Nach kurzer Eingewöhnungszeit lässt sich auf dem Teil prima, auch längere Sachen, schreiben. Jedesmal, wenn man eine Taste tippt, vibriert das Gerät kurz, so dass man ein haptisches Feedback bekommt. Es liegt gut in der Hand und verschmiert nicht ganz so stark nach einiger Benutzung (die Oberfläche ist wohl dieselbe wie beim IPhone, da sieht man zwar auch Tapser, aber es ist einigermaßen ok).
Was ich gut finde ist, dass man so ziemlich alles einstellen und individualisieren kann, bzw. es eine Menge Apps im Android Market gibt, die einem dabei helfen, das Hero auf die eigenen Bedürfnisse hin zu konfigurieren. So bin ich schon am ersten Tag auf das AudioManager Widget gestoßen, was die Lautstärke für die verschiedenen Funktionen (SMS, Alarm, Telefonanruf, Wecker, System usw.) einstellen kann. Eine weitere tolle App zum Individualisieren ist Locale, welche auch ein nettes Sümmchen von 275.000$ gewonnen hat.
Generell finde ich den Android Market bisher ganz ok. Es gibt zwar hin und wieder einige Anwendungen, die seehr nach Werbung und Spam aussehen, aber die erkennt man in der Regel direkt, weil andere Leute das schon in den Kommentaren hinterlassen haben und die sich mit einem entsprechenden Button auch direkt melden lassen.
Da ich ein Googlekonto besitze, war die Einrichtung des HTC sehr einfach, es wurden alle Kontakte übernommen und die Mailsynchronisation klappt reibungslos (ich benutze IMAP). Toll fand ich auch, dass meine Kontakte mit den Facebook-Freunden synchronisiert werden und fehlende Details wie Profilbilder oder Geburtstagstermine automatisch abgeglichen wurden.
Generell merkt man beim HTC Hero, dass es viel lockerer mit Einschränkungen umgeht, was einerseits Vor- aber auch Nachteile hat. So kann man, wenn man es darauf anlegt, das Smartphone schon schnell in Bedrängnis bringen, wenn man mal eben 9-10 Programme startet und alle im Hintergrund offen lässt. Bisher habe ich auch noch nicht herausgefunden, ob sich die einzelnen Prozesse irgendwann selbst wieder beenden, oder ob man sich einer weiteren App, dem Advanced Task Killer, bedienen muss, damit man den Speicher wieder frei und das Smartphone flüssig bekommt.
Surfen auf dem Hero ist ebenfalls gut. Das einzige was mich etwas stört ist, dass man dem Browser meines Erachtens ruhige ein paar mehr Funktionen hätte spendieren können. Lesezeichen lassen sich nicht importieren, es gibt keine Schnittstelle zu Sync-Diensten wie z.B. Delicious und eine URL eingeben muss man über den Suche-Button, was generell kein Problem darstellt, aber für mich erstmal contraintuitiv war. Vielleicht geht das auch anders, bisher habe ich aber nicht herausgefunden wie.
Als persönliches Fazit muss ich sagen, dass sich Iphone und HTC Hero wenig nehmen. Menüführung und Browsing sind beim IPhone einen Zacken geschmeidiger finde ich, und das IPhone ist manchmal etwas intuitiver, obwohl das auch nicht durchgehend der Fall gewesen ist.
Ich werde hier dann und wann meine beliebtesten Apps aus dem Android Market posten, sobald ich mich über deren Qualität ausgiebig informieren konnte:-)
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Kai um
11:36 am
Samstag, 29. August 2009 in
News, ubuntu |
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Am Donnerstag wurde auf der Mailingliste der Ubuntu-Entwickler der Ubuntu Software Store angekündigt. In dem Store werden dann neben kostenloser Software, auch “kommerzielle” Programme zur Verfügung stehen.

Ich finde den Schritt nur richtig. Ich sehe kein Problem darin, neben freier Software auch für Programme etwas zu bezahlen, wenn ich davon ausgehen kann, dass der Programmierer, der unter Umständen viele Stunden mit der Entwicklung verbracht hat, am Ende mit dem Verkauf des Programms auch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und eine einfach zu benutzende Plattform (Apple hat es vorgemacht, andere ziehen nach) ist meines Erachtens ein sehr guter Vertriebsweg dafür.
Im offiziellem Wiki werden, wie immer, noch freiwillige Helfer gesucht, die sich aktiv an der Entwicklung beteiligen möchten.
Bildquelle: https://wiki.ubuntu.com/SoftwareStore
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Kai um
18:35 am
Dienstag, 18. August 2009 in
Allgemeines, Linux, News, ubuntu |
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Na, ja, zumindest fast.
Vor ca. zwei Monaten habe ich als Zeichen meiner tiefen Dankbarkeit der GNOME Foundation eine kleine Spende von 25 $ zukommen lassen. Seith prangert auch das grüne “Friend of GNOME” hier auf meinem Blog. Als ich heute nach Hause kam, lag ein Brief für mich auf den Eingangsstufen. Darin befanden sich ein grünes Mousepad, ein paar Sticker und ein (persönlich) unterschriebener Brief von der GNOME Foundation.
Ich benutze seit meinem Linuxumstieg (mit einigen kürzeren Ausnahmen) ausschließlich die Gnome-Desktopumgebung. Da fand ich einen kleinen Obulus für ein feines Paket an Anwendungen und Windowmanager eigentlich nur gerecht.

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Kai um
18:56 am
Dienstag, 7. April 2009 in
Linux, News, ubuntu |
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Neben der “I’m a Mac” und “I’m a PC” Kampagne, hat vor einiger Zeit nun auch die Linuxgemeinde einen Aufruf gestartet, in welchem Freiwillige ihre maximal 60 Sekunden langen Videos einsenden konnten.
Einsendeschluss war der 15. März 2009 und mittlerweile stehen die fünf Finalisierten fest. Der Gewinner des Wettbewerbs wird am 08. April in San Francisco gekürt und bekommt dann eine Reise nach Tokio spendiert, um dort an dem Linux Foundation Symposium teilzunehmen.
Ich finde eigentlich nur zwei Videos (von den fünf Finalisten) ganz gut: Das Video im Krankenhaus und das mit der mikroskopischen Aufnahme, den Rest finde ich imho zu unprofessionell, aber das müssen andere entscheiden
Hier die Verlinkungen zu den fünf Videos:
–> The future is Open
–> The Origin
–> Linux AD – What does it mean to be free
–> Challenges at the office
–> Linux Pub
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Kai um
17:54 am
Dienstag, 24. Februar 2009 in
Allgemeines, Linux, News |
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Bash, die Bourne Again Shell, das Werkzeug des Linuxers wurde auf die Version 4.0 aktualisiert. Einzelheiten gibt es hier und hier.
Um ehrlich zu sein, werden mich beim täglichen Umgang mit der Shell viele Neuerungen wohl eher weniger tangieren, weil nie benutzt, auf der anderen Seite gibt es mit der neuen Version auch (für mich) ganz nützliche Dinge, wie z.B. assoziative Arrays (ähnlich der gerade erst in der Vorlesung behandelten Hash-Maps in Java). Ich werde mal fix updaten und mir die neue Version etwas näher anschauen, evtl. dann hier noch etwas mehr berichten.
kai@blackbox:~$ bash --version
GNU bash, version 3.2.39(1)-release (i486-pc-linux-gnu)
Copyright (C) 2007 Free Software Foundation, Inc.
Hier gibt’s die aktuelle Version als Download. Sourcecode: ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/bash/bash-4.0.tar.gz
Desweiteren soll heute die OpenBeta von QuakeLive starten (obwohl auf der Webseite noch 00070859 Sekunden angegeben sind). Ich glaube QuakeLive wird der nächste heiße Scheiß, weil es im Browser spielbar sein soll und zwar in 3D!
Hier der Link zur Webseite: http://www.quakelive.com