von
Kai um
01:57 am
Montag, 10. August 2009 in
Allgemeines |
2 Kommentare
Gibt es mit ein bisschen Glück die nächsten CRE-Folgen etwas schneller.
Da Podcasts hören mittlerweile zu einem meiner Hobbies gehört, bin ich immer wieder auf der Suche nach (möglichst deutschsprachigen) Podcasts. Leider ist das Angebot der imho wirklich Hörbaren sehr dünn gesäht. Ein Grund mehr deshalb meinen Lieblingspodcast Chaosradio Express hier mal etwas näher vorzustellen:
Tim Pritlove, Macher des CRE, hat ein gutes Händchen für eine breit gefächerte Auswahl an verschiedenen Themen und obwohl es vordergründig ein sehr nerdiger Podcast ist (Themenbeispiele: Compilerbau und Typtheorie, FPGA, LLVM), gibt es auch immer wieder Sachen, die aus dem nicht vorhandenem Konzept aus der Reihe fallen.
So hat mit der Podcast zum Thema Hubschrauber ganz gut gefallen, weil ich mich vorher noch nie damit beschäftigt hatte, aber trotzdem nach dem Hören Lust auf mehr hatte. So sollte das sein
Das einzige, was mir noch fehlen würde, wären Fotos von den Aufnahmesessions und den Gesprächspartnern. Ich habe mich beim Hören schon oft gefragt, wie wohl der Gegenüber so aussieht, oder wo der aktuelle Podcast gerade aufgenommen wird.
Eintrag 16.
Zurück in der Kette
Nächster in der Kette
von
Kai um
19:57 am
Mittwoch, 5. August 2009 in
Allgemeines, How-To |
1 Kommentar
Während ich die letzten Wochen des Semester damit verbrachte, von Abgabe zu Abgabe zu denken und in den letzten vier Wochen (Klausurenzeit) von Klausur zu Klausur gelernt habe, besitze ich momentan sozusagen Zeit im Überfluss, was mich auf einen interessanten Ansatz brachte: Dass nämlich dieser positive Umstand zugleich Segen und Fluch sein kann.So habe ich von den vielen Projekten, die ich mir für die Semesterferien aufgehoben habe, bisher nicht eins angefangen.
Daher folgende Überlegung:
Was einem in der Arbeitswelt die Stechuhr, oder in der Studentenwelt der Vorlesungsplan angibt, nämlich zeitliche Vorgaben, sind im Grunde genommen etwas Gutes, weil sie den Tagesablauf (zumindest grob) vorgeben. So gibt es feste Zeitpunkte, an denen man bestimmten Tätigkeiten nachgehen muss, was meines Erachtens für die eigene Produktivität extrem förderlich ist, da man sich körperlich (duschen, frühstücken, anziehen, zur Uni/Arbeit fahren) und geistig (letzte Aufzeichnungen durchgehen, Gespräche planen etc.) darauf vorbereitet und im Idealfall in einen guten Workflow fällt.
Übertragen auf den Status Quo bedeutet das nun, dass ich mir für die nächsten Wochen schlicht feste Termine vorgeben werde, an denen ich bestimmte Sachen tun möchte. Eigentlich bin ich ja kein Freund von durchgeplanten und organisierten Tagesabläufen, aber ich sehe ein, dass man dadurch mehr gemacht bekommt, als den Tag damit zu vertrödeln den Newsreader bis zur letzten Nachricht durchzulesen
von
Kai um
22:20 am
Dienstag, 30. Juni 2009 in
Allgemeines, Studium |
1 Kommentar
Da ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit meinen MP3-Player vergessen habe (meine oft einzige Möglichkeit in der Woche Podcasts zu hören), hab ich mich am Bahnhofskiosk nach einer Lückenfüller Zeitschrift umgeschaut und mir die aktuelle Ausgabe von “Die Zeit – Studienführer” gekauft. Neben den ganzen Überlebenstipps für Erstsemesterstudenten war auch ein aktuelles Hochschulranking dabei und eine Beschreibung vieler, vieler Studiengänge. Als ich dann die Inhaltsbeschreibung zu meinem Studiengang “Medieninformatik” durchgelesen habe, wurde mir auf einen Schlag klar, warum die Abbrecherquote in den ersten beiden Semestern so hoch ist
Der erste Hammer war, dass Medieninformatik in die Kategorie “Irgendwas mit Medien” einsortiert wurde (die Tatsache, dass *Informatik* gelehrt wird und der ganze Medienkram höchstens (wenn überhaupt) als Zusatzqualifikation angesehen werden kann, wurde einfach mal unter den Teppich gekehrt). Dann war da zu lesen, dass in diesem Studium Gestaltung mit Computerwissenschaft (was auch immer Computerwissenschaft in diesem Zusammenhang bedeuten soll ) verbunden wird und man lernt wie “Internet”, “Mobilfunk” oder “Digitalradio” gestaltet und produziert werden…
Also auf die Sache mit dem Internet würde ich mich ja noch einlassen, aber was das mit dem Mobilfunk bzw. Digitalradio zu tun haben soll (und warum gerade das genannt wird), ich weiß ja nicht. Mir scheint eher, als wurden da ein paar schlagkräftige Buzzwords aneinandergereiht und der Verfasser des Textes hatte entweder keinen Bock sich zu informieren, keine Ahnung, keine Zeit oder alles zusammen:-)
von
Kai um
02:31 am
Sonntag, 31. Mai 2009 in
Allgemeines, Linux, ubuntu |
0 Kommentare
Seit ich Ubuntu benutze war ich eigentlich stets mit dem mitgelieferten Musikplayer Rhythmbox zufrieden gewesen. Neben Stabilität, Übersichtlichkeit und guter Unterstützung für Podcasts habe ich eigentlich nie mehr gebraucht. Trotzdem hab ich vor eingen Wochen das aktuelle Banshee in der Version 1.4.3 ausprobiert und war direkt begeistert von dem Programm:
So bietet es neben den “typischen” Funktionen eine ganze Reihe an zusätzlichen Features, die ich nicht mehr missen mag.
Zum einen übernimmt Banshee auf Wunsch die ganze Verwaltung der eigenen Musiksammlung, inklusive Tagging der einzelnen MP3s, Albumcover werden automatisch heruntergeladen, Audio-CDs gerippt. Die Podcastunterstützung ist super, Videopodcasts sind ebenfalls kein Problem.
Es lassen sich auch intelligente Wiedergabelisten erstellen: So hat man zum Beispiel leichten Zugriff auf die zuletzt hinzugefügten Titel, oder die aktuellen Favoriten. Außerdem gibt es (ähnlich wie Genius für iTunes) einen “Playlist-Generator”, der auf Grundlage eines, oder mehreren Titels eine Zusammenstellung erstellt, die ähnlich zu den ausgewählten Titel sind bzw. ganz gut dazu passen. Nach einem ersten Test war ich mit dem Ergebnis der Zusammenstellung auch ganz zufrieden. So hat mir Mirage (so heisst der Playlist-Generator) zu Kryptonite von 3 Doors Down ein paar Lieder von Nickelback, Arctic Monkeys und zwei Genesis-Stücke ausgespuckt.
Ebenfalls beachtlich ist die Unterstützung für das MTP Protokoll (das, was viele nicht-Ipod MP3-Player sprechen). Ich besitze einen MP3-Player von Creative und kann mit Banshee nun problemlos Playlisten übertragen (die dann auch tatsächlich als Playlist korrekt im MP3-Player erscheinen), Podcasts werden ebenfalls in richtige Verzeichnis verschoben. Das hat vorher unter Rhythmbox alles leider gar nicht geklappt.
Schlußendlich gibt es auch die Möglichkeit einen Last.fm – Account einzubinden. Die gespielte Musik lässt sich dann problemlos verbannen oder favorisieren und Vorschläge zum aktuellem Musikverhalten werden auch direkt in Banshee angezeigt.
Wer sich das Programm jetzt mal näher anschauen will, bindet unter Ubuntu am besten die aktuellen Quellen, wie hier beschrieben, ein und kommt damit in den Genuß stets eine aktuelle Version von Banshee auf seinem System zu haben.
von
Kai um
16:50 am
Donnerstag, 21. Mai 2009 in
Allgemeines, Fun |
2 Kommentare
Ok, zugegebenermaßen sind manche Comicstrips von XKCD für Nicht-Geeks nicht gerade leicht und auf Anhieb zu verstehen, was bestimmt auch einer der Gründe ist, warum diese nicht ganz so berühmt sind.
Dem will ich aber entgegenwirken und stelle hier meine Top 5 vor:
Platz 5: I’m an Idiot

Platz 4: Listen to yourself

Platz 3: Goto

Platz 2: Exploits of a Mom

Platz 1: Zealous Autoconfig

von
Kai um
19:33 am
Freitag, 17. April 2009 in
Allgemeines |
2 Kommentare
Da macht man mal eine Woche Urlaub, und schon kann man den halben Tag auf der Arbeit damit zubringen, die Sintflut an aufgelaufenen Mails aus seinem Postfach zu schaufeln.
Persönliche Gedankennotiz: Beim nächsten Urlaub den Nachrichtenfilter mit den _richtigen_ Regeln füttern. (Mailserver, nimm jede ankommende Mail mit dem Inhalt “Hallo”, “Sehr geehrter”, “Mit freundlichem Gruß” entgegen und schmeiß diese ins nächste schwarze Loch).

P.S: Jawohl, das ist MS Outlook. Bei meinem Brötchengeber ist OpenSource noch nicht angekommen
von
Kai um
15:11 am
Sonntag, 5. April 2009 in
Allgemeines |
0 Kommentare

von
Kai um
22:05 am
Montag, 9. März 2009 in
Allgemeines, How-To |
2 Kommentare
Seit ca. einer Stunde können sich Benutzer des Pidgin-Clients nicht mehr mit dem ICQ-Netzwerk verbinden, da anscheinend (?) wieder am Protokoll rumgeschraubt wurde. Beim Versuch sich zu verbinden kam die Meldung
“Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im”
Das Problem sollte sich beheben lassen, sofern man den Client auf die aktuelle Version 2.5.5 updated. Ubuntubenutzer können in diesem Fall auf bereits fertig gepackte Pakete von www.getdeb.net zurückgreifen.
Link: http://www.getdeb.net/release/3960
Danach sollte der Connect wieder problemlos funktionieren.
von
Kai um
17:20 am
Donnerstag, 5. März 2009 in
Allgemeines, Linux |
0 Kommentare
In einer kürzlich eröffneten Blogparade wurde die Frage gestellt warum man Linux benutzt. Die Aktion ist zwar schon vorbei, aber ich nutze trotzdem die Gelegenheit meine Gründe dafür hier mal schriftlich festzuhalten.
Allem voran glaube ich, dass es immer noch nicht das “perfekte” Betriebssystem gibt, was jegliche Bedürfnisse und Wünsche des Benutzers abdeckt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich diese Utopie jemals erreichen lässt, weil die Anwendungsgebiete für Computer so vielschichtig sind, dass es schwer ist ein darunter liegendes System zu bauen, was alle Bereiche abdecken kann.
Ich benutze ein GNU/Linux-basiertes Betriebssystem (-> Ubuntu), weil es mich bei den Sachen, die ich so täglich am Conputer mache ideal unterstüzt. Zum einen ist es im höchsten Maße anpassbar. Es gibt keinerlei Grenzen im Bereich der Gestaltung und Programmierung. Täglich anfallende Aufgaben lassen sich prima mit Cronjobs oder (selbst gebastelten) Scripts erledigen. Softwareinstallation geschieht bei mir (fast ausschließlich) über die Kommandozeile und das System läuft insgesamt sehr stabil.
Trotzdem würde ich wahrscheinlich in meinem Bekanntenkreis niemandem dazu raten Ubuntu zu installieren. Zum einen, weil ich, wie oben erwähnt, weiß, dass es in diesem Fall das für mich perfekte Betriebssystem ist, dieses aber nicht auf alle anderen zutreffen muss. Zum anderen muss man sich, gerade wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, auch schonmal tief ins Betriebssystem reinknien, Konfigurationsdateien durchsehen, etwas nachgooglen oder den Kernel patchen:-). Das ist natürlich nicht so schön, weil ein Betriebssystem den Benutzer bei der Arbeit unterstützen und nicht behindern sollte. Ich denke aber, bis wir soweit sind, dass Systemabstürze und miserable Benutzerfreundlichkeiten der Vergangenheit angehören, ist es noch ein weiter und steiniger Weg und bis dahin, muss man eben noch Kompromisse eingehen.
von
Kai um
17:54 am
Dienstag, 24. Februar 2009 in
Allgemeines, Linux, News |
0 Kommentare
Bash, die Bourne Again Shell, das Werkzeug des Linuxers wurde auf die Version 4.0 aktualisiert. Einzelheiten gibt es hier und hier.
Um ehrlich zu sein, werden mich beim täglichen Umgang mit der Shell viele Neuerungen wohl eher weniger tangieren, weil nie benutzt, auf der anderen Seite gibt es mit der neuen Version auch (für mich) ganz nützliche Dinge, wie z.B. assoziative Arrays (ähnlich der gerade erst in der Vorlesung behandelten Hash-Maps in Java). Ich werde mal fix updaten und mir die neue Version etwas näher anschauen, evtl. dann hier noch etwas mehr berichten.
kai@blackbox:~$ bash --version
GNU bash, version 3.2.39(1)-release (i486-pc-linux-gnu)
Copyright (C) 2007 Free Software Foundation, Inc.
Hier gibt’s die aktuelle Version als Download. Sourcecode: ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/bash/bash-4.0.tar.gz
Desweiteren soll heute die OpenBeta von QuakeLive starten (obwohl auf der Webseite noch 00070859 Sekunden angegeben sind). Ich glaube QuakeLive wird der nächste heiße Scheiß, weil es im Browser spielbar sein soll und zwar in 3D!
Hier der Link zur Webseite: http://www.quakelive.com