von
Kai um
14:08 am
Mittwoch, 29. Februar 2012 in
Allgemeines, Gadgets, Twitter |
4 Kommentare
Nachdem vor zwei Tagen auf dem offiziellen Twitter-Account von der Raspberry Pi Foundation die Freigabe für Vorbestellungen angekündigt wurde, habe ich mir (wie wohl tausend andere Bekloppte auch) heute morgen den Wecker auf sieben Uhr gestellt, um eines der ersten Modelle des Raspberry Pi vorzubestellen.
Obwohl vorher noch angekündigt wurde, dass man aufgrund des vermuteten hohen Ansturms noch vorher auf eine statische Webseite wechselt, war das Problem weniger die Erreichbarkeit der Homepage der Foundation, sondern eher die Erreichbarkeit der beiden Distributoren Premier Farnell und RS Components. Alle beiden Webshops der Firmen sind nämlich ab sieben Uhr nicht mehr erreichbar gewesen.
Als ich endlich mal durchgekommen bin, konnte man sich im Webshop von RS Components lediglich “Interesse an einem Kauf bekunden”. Die Bestellung war leider nicht möglich. Mehr Glück hatte ich auf der Farnell Seite: Ich hab bis kurz vor halb neun durchgehalten und konnte in mehreren Anläufen schließlich ein Kundenkonto eröffnen und den Raspberry Pi erfolgreich vorbestellen. Yay
Jetzt hoffe ich nur, dass das Teil auch schnell geliefert wird. Einen konkreten Einsatzzweck hab ich noch gar nicht, da das stark von der Leistung des Raspberrys abhängt. Ich freue mich aber jetzt schon über ein neues Spielzeug und die vielen Möglichkeiten, die sich mit so einem Taschencomputer auftun.
von
Kai um
10:07 am
Mittwoch, 1. Februar 2012 in
Android, How-To |
1 Kommentar
Gefühlte 95% aller Android Apps sind nicht für Tablets angepasst, was zur Folge hat, dass viele Apps einfach schlimm aussehen. Dabei wurde vor ziemlich genau einem Jahr eine sog. Fragment API veröffentlicht, die die Anpassung bestehender (und neuer) Apps auf Tablets einfacher gestalten soll. Ziel ist es, eine einzige APK-Datei (also App) für alle Plattformen zu bauen, um damit den Mehraufwand beispielsweise bei Aktualisierungen zu minimieren.
Da meine beiden kleinen Apps bisher ebenfalls nicht mit gutem Beispiel vorangehen, habe ich mich mal etwas näher mit der Android Fragment API beschäftigt. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Statt bisher einer Activity hat man nun eine FragmentActivity, die wiederum eine oder mehrere Fragments beinhaltet. Für ein Smartphone bietet sich nun an, je FragmentActivity ein Fragment darzustellen. Bereits veröffentlichte (oder geplante) Apps lassen sich damit komplett auf Fragments portieren, ohne etwas am Design, Aufbau oder der Interaktion der App etwas zu ändern. Um dieselbe App nun auf Tablets zu portieren, passt man den Aufbau der App (also die entsprechende XML-Datei der FragmentActivity) dahingehend an, dass man je nach Größe, eben zwei oder mehrere Fragments pro FragmentActivity anzeigt.
Ein häufig anzutreffendes Beispiel ist die Listenansicht innerhalb einer Activity: Klickt der Benutzer auf ein Listenelement geht eine neue Activity auf mit dem Verweis des geklickten Elements. Auf einem Tablet ist genug Platz, um neben der Liste einen Bereich anzuzeigen, der den Inhalt des aktuellen Listenelements anzeigt.
Da das Konzept von Fragments am Anfang etwas verwirrend sein kann, hab ich auf GitHub ein minimales Minimalbeispiel gebaut, was eine einfache Liste darstellt und eine zweite Ansicht mit dem Inhalt jedes Listenelement zeigt.


