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Kai um
14:17 am
Samstag, 31. Oktober 2009 in
Produktivität, Studium |
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Notgedrungen aus dem Umstand, dass ich mir für das Studium momentan den Emacs Editor anschauen muss, habe ich mir die Mühe gemacht, eine kleine Überlebenshilfe zu basteln. (Auch wenn ich Vim selbstverständlich viel besser finde
)
Die Infos auf dem DIN A5 großen Blatt habe ich mir quer durchs Internet zusammengesucht.
Der Verweis über das Vorschaubild führt zum Original und damit zur vollen Auflösung von 300 DPI. Viel Spaß damit.
von
Kai um
18:21 am
Mittwoch, 28. Oktober 2009 in
How-To, ubuntu |
1 Kommentar
Um dem großen Ansturm auf die neue Ubuntuversion zu entgehen, habe ich mir bereits gestern den Daily Build von der neuen Version “Karmic Koala” heruntergeladen und auf meinem Thinkpad T61 installiert. Davor habe ich ein Backup von meiner Homepartition gemacht. Ich pflege im Schnitt alle zwei Releases immer einen Clean Install zu machen, da sich bei mir in der Zwischenzeit immer ziemlich viel Müll ansammelt. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das System zu Instabilitäten neigt, wenn man von Version zu Version immer die alten Konfigurationsdateien mitschleppt. Um mir nicht jedes mal aufs neue die Mühe zu machen, habe ich dafür vor einiger Zeit ein mittlerweile recht ansehnliches Backup-Skript entworfen, was mir die Datenbanken und Einstellungen von den wichtigsten Programmen extra sichert.
Die Installation selbst lief sauber durch. Wie immer waren aber einige Anpassungen zu machen:
Energieverwaltung
Da ich den Laptop zu Hause immer in der Dockingstation habe, musste ich bei der Energieverwaltung angeben, dass im Netzbetrieb das Schließen des Deckels vom System ignoriert wird. Tja, leider ist diese Einstellung in der aktuellen Version verschwunden, man kann das entsprechende Flag aber immer noch über den Konfigurationseditor setzen. Dazu stellt man die Einstellung apps->gnome-power-manager->lid_ac auf “nothing”
Eclipse
Die Gebete der Java Entwickler wurden erhört und endlich mal wieder eine aktuelle Version von Eclipse in die Ubuntuquellen mit aufgenommen. Somit hat sich die etwas umständliche Einrichtung von Eclipse zum Glück nun erledigt.
DVB-T unter Ubuntu
Um meinen DVB-T Stick zum Laufen zu bekommen, musste ich noch eine spezielle Firmware herunterladen. Im verlinkten Wikieintrag hab ich beschrieben, was man genau machen muss.
tp-smapi
Die Entwickler von Ubuntu haben entschieden, dass sie das tp-smapi Modul aus den Quellen entfernen, da sich der Autor nicht zu erkennen geben möchte. Warum das so ist, kann man nur mutmaßen (vielleicht sind die Informationen, die er gebraucht hat, um das Modul zu entwickeln, auf nicht ganz legalem Wege in seinen Kopf gewandert). Jedenfalls muss man nun wieder selbst etwas Hand anlegen, damit so Sachen wie Lade/Entladegrenzen für den Akku gesetzt werden können:
$ sudo apt-get install tp-smapi-source
ausführen. Danach muss man
$ sudo module-assistant
starten und das tp-smapi Modul bauen und installieren (build und install). Abschließend kann man das Modul noch mit
$ sudo modprobe tp_smapi
starten.
Nach diesen Anpassungen läuft Ubuntu auf dem Thinkpad wieder flott und stabil wie eh und je. Kürzere Bootzeiten wie in den einschlägigen Blogs beschrieben, konnte ich auch ausmachen, wobei sich noch zeigen muss, ob das nur an dem Clean Install liegt, oder sich die Zeiten tatsächlich verkürzt haben. Ansonsten freue ich mich über aktuelle Programmversionen und ein rundes Gesamtbild vom neuen Theme.
von
Kai um
23:01 am
Sonntag, 18. Oktober 2009 in
Fun, Linux, ubuntu |
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Aus eigener Erfahrung ein eher leidiges Thema, obwohl ich subjektiv den Eindruck habe, dass sich die Lage bessert.
Ich kann mich irren, aber ich glaube, dass auch die zunehmende Verbreitung von Apple Computer und Mac OS dazu beitragen, dass es mehr Spiele auf Nicht-Windows-Systeme schaffen. Wenn Entwickler sich sowieso Gedanken über Portierungen machen müssen, dann ist der Schritt das eigene Produkt auch auf ein Linux-System zu portieren evtl. nicht mehr ganz so abwegig.
Wenn ich mir die Anzahl und die Qualität der verfügbaren Spiele unter Linux heute und vor zwei Jahren anschaue, finde ich, dass es mittlerweile mehr Auswahl gibt, auch im Hinblick auf die kommerzielle Sparte. Hierzu zwei Beispiele:
Mein letztes Spiel “World of Goo” habe ich mir letzte Woche, wegen der aktuellen Geburtstagsaktion des Herstellers für ein paar Dollar gekauft. Die ganze Abwicklung des Kaufs hat mir gut gefallen:
Von der Kenntnisnahme der ganzen Aktion bis zum letztendlichen selbst spielen vergingen gerade mal 20 Minuten. Online gekauft, Link per Mail gesendet, heruntergeladen, installiert und losgelegt.
Eine andere gute Quelle für ganz ordentliche Spiele habe ich erst kürzlich eher zufällig entdeckt: PlayDeb.net
Hier haben sich die Jungs von getdeb.net die Mühe gemacht, eine eigene Seite für die aktuelle Version von frei erhältlichen Spielen aufzusetzen. Was mir hier besonders gut gefällt ist neben dem Screenshot und einem Link zu einem Video, die die Ingame Grafik zeigt, die Möglichkeit, dass sich Spiele mit einem Klick installieren lassen.
Die beiden Beispiele (kommerziell und nicht-kommerziell), die ich hier beschreibe, sind meiner Meinung nach ein gutes Vorbild dafür, wie sich der Markt entwickeln sollte. Ich persönlich gebe eher mal ein paar Euro für etwas aus, was so schmerzfrei und unkompliziert funktioniert (vergessen dabei die Tatsache, dass ich nicht gezielt auf der Suche nach diesem konkreten Produkt gewesen bin). Wahrscheinlich ist das auch das große Geheimnis, warum der Appstore von Apple so gut funktioniert: Bevor die eigentliche Entscheidung über Sinn und Zweck im Kopf angekommen ist, hat man schon geklickt und gekauft:-)
Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/dharma_for_one/3235061625/
von
Kai um
16:47 am
Freitag, 16. Oktober 2009 in
Allgemeines, News, ubuntu |
2 Kommentare
Da ich unter der Woche mehrere Stunden in Bus und Bahn verbringe, hatte ich schon länger über den Kauf eines Smartphones nachgedacht. Ich war mir nur nicht so sicher, welches es letztlich sein sollte. In der engeren Auswahl hatte ich den Palm Pre, das IPhone und das HTC Hero.
Letztlich habe ich mich gegen die ersten beiden und für das HTC Hero entschieden, da ich einerseits in diesem Internet eine Menge guter Reviews gefunden habe und andererseits die Zusammenarbeit mit Ubuntu augenscheinlich besser funktioniert als z.B. mit dem IPhone. Zudem hat mich am IPhone genervt, dass Apple so restriktiv mit ihrem Produkt umgeht (siehe Auflagen für Entwickler im Appstore) und sich imho langsam aber sicher zum zweiten Microsoft entwickelt.
Kurz gesagt, ich bin begeistert vom HTC Hero. Da ich vor einigen Tagen Gelegenheit hatte ein IPhone ausgiebig auszuprobieren, geht das nachfolgende Review auch etwas auf die Unterschiede der beiden Smartphones ein:
Nach kurzer Eingewöhnungszeit lässt sich auf dem Teil prima, auch längere Sachen, schreiben. Jedesmal, wenn man eine Taste tippt, vibriert das Gerät kurz, so dass man ein haptisches Feedback bekommt. Es liegt gut in der Hand und verschmiert nicht ganz so stark nach einiger Benutzung (die Oberfläche ist wohl dieselbe wie beim IPhone, da sieht man zwar auch Tapser, aber es ist einigermaßen ok).
Was ich gut finde ist, dass man so ziemlich alles einstellen und individualisieren kann, bzw. es eine Menge Apps im Android Market gibt, die einem dabei helfen, das Hero auf die eigenen Bedürfnisse hin zu konfigurieren. So bin ich schon am ersten Tag auf das AudioManager Widget gestoßen, was die Lautstärke für die verschiedenen Funktionen (SMS, Alarm, Telefonanruf, Wecker, System usw.) einstellen kann. Eine weitere tolle App zum Individualisieren ist Locale, welche auch ein nettes Sümmchen von 275.000$ gewonnen hat.
Generell finde ich den Android Market bisher ganz ok. Es gibt zwar hin und wieder einige Anwendungen, die seehr nach Werbung und Spam aussehen, aber die erkennt man in der Regel direkt, weil andere Leute das schon in den Kommentaren hinterlassen haben und die sich mit einem entsprechenden Button auch direkt melden lassen.
Da ich ein Googlekonto besitze, war die Einrichtung des HTC sehr einfach, es wurden alle Kontakte übernommen und die Mailsynchronisation klappt reibungslos (ich benutze IMAP). Toll fand ich auch, dass meine Kontakte mit den Facebook-Freunden synchronisiert werden und fehlende Details wie Profilbilder oder Geburtstagstermine automatisch abgeglichen wurden.
Generell merkt man beim HTC Hero, dass es viel lockerer mit Einschränkungen umgeht, was einerseits Vor- aber auch Nachteile hat. So kann man, wenn man es darauf anlegt, das Smartphone schon schnell in Bedrängnis bringen, wenn man mal eben 9-10 Programme startet und alle im Hintergrund offen lässt. Bisher habe ich auch noch nicht herausgefunden, ob sich die einzelnen Prozesse irgendwann selbst wieder beenden, oder ob man sich einer weiteren App, dem Advanced Task Killer, bedienen muss, damit man den Speicher wieder frei und das Smartphone flüssig bekommt.
Surfen auf dem Hero ist ebenfalls gut. Das einzige was mich etwas stört ist, dass man dem Browser meines Erachtens ruhige ein paar mehr Funktionen hätte spendieren können. Lesezeichen lassen sich nicht importieren, es gibt keine Schnittstelle zu Sync-Diensten wie z.B. Delicious und eine URL eingeben muss man über den Suche-Button, was generell kein Problem darstellt, aber für mich erstmal contraintuitiv war. Vielleicht geht das auch anders, bisher habe ich aber nicht herausgefunden wie.
Als persönliches Fazit muss ich sagen, dass sich Iphone und HTC Hero wenig nehmen. Menüführung und Browsing sind beim IPhone einen Zacken geschmeidiger finde ich, und das IPhone ist manchmal etwas intuitiver, obwohl das auch nicht durchgehend der Fall gewesen ist.
Ich werde hier dann und wann meine beliebtesten Apps aus dem Android Market posten, sobald ich mich über deren Qualität ausgiebig informieren konnte:-)