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Kai um
11:36 am
Samstag, 29. August 2009 in
News, ubuntu |
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Am Donnerstag wurde auf der Mailingliste der Ubuntu-Entwickler der Ubuntu Software Store angekündigt. In dem Store werden dann neben kostenloser Software, auch “kommerzielle” Programme zur Verfügung stehen.

Ich finde den Schritt nur richtig. Ich sehe kein Problem darin, neben freier Software auch für Programme etwas zu bezahlen, wenn ich davon ausgehen kann, dass der Programmierer, der unter Umständen viele Stunden mit der Entwicklung verbracht hat, am Ende mit dem Verkauf des Programms auch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und eine einfach zu benutzende Plattform (Apple hat es vorgemacht, andere ziehen nach) ist meines Erachtens ein sehr guter Vertriebsweg dafür.
Im offiziellem Wiki werden, wie immer, noch freiwillige Helfer gesucht, die sich aktiv an der Entwicklung beteiligen möchten.
Bildquelle: https://wiki.ubuntu.com/SoftwareStore
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Kai um
23:07 am
Donnerstag, 27. August 2009 in
How-To, Linux |
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Um die letzten Urlaubsbilder einheitlich umzubenennen, hab ich eben kurz die Shell bemüht und bin dabei anscheinend über eine mir bis dahin unbekannte Eigenheit gestolpert:
$ counter=1
$ for i in *.jpg; do mv -v $i img_1280x1024_$(printf "%03d" $counter).jpg; counter=$(($counter+1)); done
Und zwar passiert es mir, dass ich ohne das -v (verbose) Flag als Ergebnis manche Bilder nun doppelt im Verzeichnis liegen habe. Mit dem verbose-Modus klappt die Umbenennung reibungslos.
Ich habe keine Ahnung warum das so ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Aktion in verschiedenen Threads abläuft (also die einzelnen Befehle nicht sequentiell nacheinander abgearbeitet werden) und deswegen bei der Umbenennung etwas geschludert wird. Sicher bin ich mir da aber nicht.
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Kai um
18:35 am
Dienstag, 18. August 2009 in
Allgemeines, Linux, News, ubuntu |
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Na, ja, zumindest fast.
Vor ca. zwei Monaten habe ich als Zeichen meiner tiefen Dankbarkeit der GNOME Foundation eine kleine Spende von 25 $ zukommen lassen. Seith prangert auch das grüne “Friend of GNOME” hier auf meinem Blog. Als ich heute nach Hause kam, lag ein Brief für mich auf den Eingangsstufen. Darin befanden sich ein grünes Mousepad, ein paar Sticker und ein (persönlich) unterschriebener Brief von der GNOME Foundation.
Ich benutze seit meinem Linuxumstieg (mit einigen kürzeren Ausnahmen) ausschließlich die Gnome-Desktopumgebung. Da fand ich einen kleinen Obulus für ein feines Paket an Anwendungen und Windowmanager eigentlich nur gerecht.

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Kai um
11:57 am
Samstag, 15. August 2009 in
How-To, Programmiersprachen |
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Semesterferien. Das bedeutet, (Frei)zeit, sich mit Sachen zu beschäftigen, für die sonst eher weniger Zeit übrig bleibt.
Ich wollte mir schon seit längerem mal Perl etwas näher anschauen, weil ich immer wieder gelesen habe, dass sie “programmiererfreundlich” sein soll, und man mit Perl “mal eben” ein Programm runter hacken kann. Im Prinzip also, ideale Vorraussetzungen für eine neue Sprache.
Nachdem ich mich nun einige Zeit damit beschäftigt habe, kann ich dem nur zustimmen. Die Sprache bietet die Möglichkeit, ein Problem auf so vielfältige Art und Weise zu lösen, dass man meist direkt anfangen kann etwas zu programmieren, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, wie man das jetzt genau umsetzen muss.
Perl ist nicht sehr penibel, was die Syntax angeht. Das heißt konkret, dass ich es bisher nicht geschafft habe, ein Programm zu schreiben, was vom Compiler nicht auch übersetzt und ausgeführt wurde. Das ist schön, wenn das Programm danach auch genau das tut, was man erwartet hat. Wenn..
Es gibt viele Kleinigkeiten, die das Programmieren mit Perl einfacher machen. So wird in Funktionen stehts der letzte Ausdruck als Rückgabewert übergeben. Nicht initialisierte Arrays, Variablen, Listen etc. haben immer den Wert undef. Man braucht keine Hilfsvariablen, wenn man durch eine Liste oder ein Array durchiteriert usw. aber genau da liegt meines Erachtens auch der Hund begraben:
Man kann Programme schreiben wie Sau und alles ist gut:-) Ich denke, die Freiheit, die Perl einem bietet ist sowohl Segen als auch Fluch. Auf der einen Seite muss man sich weniger um sprachliche Barrieren kümmern (habe ich schon erwähnt, dass der Erfinder Larry Wall studierter Linguist ist?) und hat mehr Zeit für das eigentliche Problem, auf der anderen Seite muss man sich sehr disziplinieren und strukturiert vorgehen, sofern man den Quellcode in einem halben Jahr noch verstehen möchte. Wahrscheinlich ist Perl nicht gerade eine Sprache, die man Anfängern empfiehlt und ich schätze man sieht am Quellcode immer sehr schnell, aus was für einem Umfeld der Programmierer kommt, der das geschrieben hat. Ich habe mir nämlich sehr schnell angewöhnt, bei der mir vertrauten Java-Syntax zu bleiben, um kleinere Probleme möglichst direkt zu erschlagen.
Ein wirklich außergewöhnlich schönes Beispiel für die eben beschriebene Problematik bot der bis zum Jahr 2000 jährlich stattfindende “Perl Obfuscated Contest”:
@P=split//,".URRUU\c8R";@d=split//,"\nrekcah xinU / lreP rehtona tsuJ";sub p
{
@p{"r$p","u$p"}=(P
,P
);pipe
"r$p","u$p";++$p;($q*=2
)+=$f=!fork;map
{$P=$P[$f^ord
($p{$_})&6
];$p{$_}=/ ^$P/ix
?$P:close$_}keys
%p}p
;p
;p
;p
;p
;map
{$p{$_}=~/^[P
.]/&&
close$_}%p;wait
until$?;map
{/^r
/&&<$_>}%p;$_=$d[$q];sleep
rand(2
)if/\S/;print
Wie dem geübten Leser wahrscheinlich sofort auffällt, gibt der Quellcode die Zeile “Just another Perl / Unix hacker” aus:-)
Mein persönliches Fazit also: Schöne Sprache, Freiheit ist nicht alles und immer schön diszipliniert bleiben.
von
Kai um
01:57 am
Montag, 10. August 2009 in
Allgemeines |
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Gibt es mit ein bisschen Glück die nächsten CRE-Folgen etwas schneller.
Da Podcasts hören mittlerweile zu einem meiner Hobbies gehört, bin ich immer wieder auf der Suche nach (möglichst deutschsprachigen) Podcasts. Leider ist das Angebot der imho wirklich Hörbaren sehr dünn gesäht. Ein Grund mehr deshalb meinen Lieblingspodcast Chaosradio Express hier mal etwas näher vorzustellen:
Tim Pritlove, Macher des CRE, hat ein gutes Händchen für eine breit gefächerte Auswahl an verschiedenen Themen und obwohl es vordergründig ein sehr nerdiger Podcast ist (Themenbeispiele: Compilerbau und Typtheorie, FPGA, LLVM), gibt es auch immer wieder Sachen, die aus dem nicht vorhandenem Konzept aus der Reihe fallen.
So hat mit der Podcast zum Thema Hubschrauber ganz gut gefallen, weil ich mich vorher noch nie damit beschäftigt hatte, aber trotzdem nach dem Hören Lust auf mehr hatte. So sollte das sein
Das einzige, was mir noch fehlen würde, wären Fotos von den Aufnahmesessions und den Gesprächspartnern. Ich habe mich beim Hören schon oft gefragt, wie wohl der Gegenüber so aussieht, oder wo der aktuelle Podcast gerade aufgenommen wird.
Eintrag 16.
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Kai um
19:57 am
Mittwoch, 5. August 2009 in
Allgemeines, How-To |
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Während ich die letzten Wochen des Semester damit verbrachte, von Abgabe zu Abgabe zu denken und in den letzten vier Wochen (Klausurenzeit) von Klausur zu Klausur gelernt habe, besitze ich momentan sozusagen Zeit im Überfluss, was mich auf einen interessanten Ansatz brachte: Dass nämlich dieser positive Umstand zugleich Segen und Fluch sein kann.So habe ich von den vielen Projekten, die ich mir für die Semesterferien aufgehoben habe, bisher nicht eins angefangen.
Daher folgende Überlegung:
Was einem in der Arbeitswelt die Stechuhr, oder in der Studentenwelt der Vorlesungsplan angibt, nämlich zeitliche Vorgaben, sind im Grunde genommen etwas Gutes, weil sie den Tagesablauf (zumindest grob) vorgeben. So gibt es feste Zeitpunkte, an denen man bestimmten Tätigkeiten nachgehen muss, was meines Erachtens für die eigene Produktivität extrem förderlich ist, da man sich körperlich (duschen, frühstücken, anziehen, zur Uni/Arbeit fahren) und geistig (letzte Aufzeichnungen durchgehen, Gespräche planen etc.) darauf vorbereitet und im Idealfall in einen guten Workflow fällt.
Übertragen auf den Status Quo bedeutet das nun, dass ich mir für die nächsten Wochen schlicht feste Termine vorgeben werde, an denen ich bestimmte Sachen tun möchte. Eigentlich bin ich ja kein Freund von durchgeplanten und organisierten Tagesabläufen, aber ich sehe ein, dass man dadurch mehr gemacht bekommt, als den Tag damit zu vertrödeln den Newsreader bis zur letzten Nachricht durchzulesen
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Kai um
13:28 am
Samstag, 1. August 2009 in
How-To, Linux, ubuntu |
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Um mir die Arbeit nicht noch einmal zu machen, habe ich auf der Webseite hier eine Unterkategorie zu dem Thema Ubuntu und Thinkpad eingerichtet.
Ich werde versuchen die Anleitung aktuell zu halten und würde mich freuen, wenn jemand eine Verbesserung, Korrektur oder einen weiteren Tipp hat.
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