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Kai um
22:20 am
Dienstag, 30. Juni 2009 in
Allgemeines, Studium |
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Da ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit meinen MP3-Player vergessen habe (meine oft einzige Möglichkeit in der Woche Podcasts zu hören), hab ich mich am Bahnhofskiosk nach einer Lückenfüller Zeitschrift umgeschaut und mir die aktuelle Ausgabe von “Die Zeit – Studienführer” gekauft. Neben den ganzen Überlebenstipps für Erstsemesterstudenten war auch ein aktuelles Hochschulranking dabei und eine Beschreibung vieler, vieler Studiengänge. Als ich dann die Inhaltsbeschreibung zu meinem Studiengang “Medieninformatik” durchgelesen habe, wurde mir auf einen Schlag klar, warum die Abbrecherquote in den ersten beiden Semestern so hoch ist
Der erste Hammer war, dass Medieninformatik in die Kategorie “Irgendwas mit Medien” einsortiert wurde (die Tatsache, dass *Informatik* gelehrt wird und der ganze Medienkram höchstens (wenn überhaupt) als Zusatzqualifikation angesehen werden kann, wurde einfach mal unter den Teppich gekehrt). Dann war da zu lesen, dass in diesem Studium Gestaltung mit Computerwissenschaft (was auch immer Computerwissenschaft in diesem Zusammenhang bedeuten soll ) verbunden wird und man lernt wie “Internet”, “Mobilfunk” oder “Digitalradio” gestaltet und produziert werden…
Also auf die Sache mit dem Internet würde ich mich ja noch einlassen, aber was das mit dem Mobilfunk bzw. Digitalradio zu tun haben soll (und warum gerade das genannt wird), ich weiß ja nicht. Mir scheint eher, als wurden da ein paar schlagkräftige Buzzwords aneinandergereiht und der Verfasser des Textes hatte entweder keinen Bock sich zu informieren, keine Ahnung, keine Zeit oder alles zusammen:-)
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Kai um
20:26 am
Donnerstag, 25. Juni 2009 in
Studium |
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Gestern kam die neue Version von Eclipse, meiner favorisierten (Java-) IDE. NetBeans hatte ich nur kurz ausprobiert, aber da wir an der FH ebenfalls Eclipse einsetzen, benutze ich die auch auf meinem Rechner zu Hause.

Neben einer “gefühlten” Verbesserung der Geschwindigkeit, kann ich eigentlich nicht viel Neues feststellen. Gut gelöst finde ich die neue Workspace Verwaltung. Hier kann man statt einer in Stein gemeißelten Festlegung eines Workspaces, nun bei jedem Start auswählen, in welcher man arbeiten möchte. Da ich meine Projekte bisher immer nach Semester getrennt habe, kommt mir das sehr entgegen.
Ich habe es seit Ganymede nicht geschafft, meine Version “einzudeutschen”. Mittlerweile ist mir die englische Oberfläche aber weitgehend lieber bzw. habe ich mich daran gewöhnt. Und da der Sourcecode (inklusive den Kommentaren und der Doku *hust*) in englischer Sprache gehalten ist, finde ich es auch eigentlich konsistenter die englische Variante zu benutzen.
Anfang dieses Semesters hatte ich mir von der FH ein SVN-Repository besorgt, um meine Projekte bequem von verschiedenen Rechnern aus verwalten zu können, ich habe aber schnell gemerkt, dass das bei dem Umfang der einzelnen Programmieraufgaben dem Schießen mit Kanonenrohren auf Spatzen gleichkommt. Ich habe nämlich keine Lust bei 20 Zeilen Code, jedesmal den Code neu auszuchecken, bzw. Updates zu ziehen und Patches hochzuladen. Ich nutze deswegen Dropbox, um die Ordner fürs Studium und den jeweiligen Workspace auf verschiedenen Rechnern synchron zu halten. Leider ist die FH an der ich studiere, von der Idee, Dropbox auf dem Rechnerpool zu installieren nicht sehr angetan gewesen, weswegen ich immer noch einer praktischen Lösung suche, den Kram, den ich zu Hause mache direkt auf dem Rechner in der FH zur Verfügung zu haben.
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Kai um
22:22 am
Dienstag, 16. Juni 2009 in
Fun, ubuntu |
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Einer aktuellen Blogparade folgend, will ich einige Fragen beantworten, warum ich in Zeiten von tollen Apple Macbooks (und dem dazugehörigen MacOSX) Ubuntu benutze, obwohl ich, gerade in letzter Zeit schon öfters darüber nachgedacht hab, zu den Applejüngern zu wechseln:
- Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
Als ich vor etwas über vier Jahren von Windows auf ein Linux-basiertes OS umgestiegen bin, hab ich mich eigentlich nicht über weitere Alternativen informiert. Von Free- oder OpenBSD wusste ich noch nicht viel und die Popularität von Apple war (zumindest kam mir das so vor) noch nicht ganz so stark, wie sie heute ist.
- Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
Ausprobiert habe ich neben SUSE (macht wohl jeder Umsteiger erstmal so:) ) noch Debian. Zu Ubuntu bin ich erst in der Version 7.04 gewechselt und seitdem dabei geblieben. Die Gründe waren neben der “problemloseren” Installation ganz klar die Benutzerfreundlichkeit und die starke Community, die hinter dem Betriebssystem steckt.
- Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
Natürlich war der Umstieg vom damaligem WinXP nicht ganz problemlos. Die ganze Art und Weise, wie man den Computer benutzt ändert sich imho und man muss sich erst an vieles gewöhnen. Zu Zeiten von Windows habe ich ganz klar mehr Computerspiele gespielt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das weniger an Computerspielen heute mit der schlechten Qualität aktueller Spiele, meinem gestiegenem Alter oder einfach mit weniger Zeit zu tun hat.
- Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
Mir gefällt (bei Ubuntu) die Art und Weise, wie man sich neue Software auf dem Computer installiert, außerdem reichen zwei Zeilen auf der Kommandozeile, um ein halbwegs aktuelles System zu haben (was auch Updates für die installierten Programme beinhaltet). Das eigene System ist ihm höchsten Maße konfigurierbar, und wenn mir ein Programm so nicht gefällt, oder eine Funktion fehlt, kann ich (unter Umständen) mir den Quellcode herunterladen, meine Anpassungen einfügen und mir eine neue, eigene Version kompilieren. (Was zumindest für kleinere Sachen auch klappt, zur Not tuts aber auch erstmal eine Mail an den entsprechenden Entwickler
)
- Bereut ihr euren Umstieg?
Den Umstieg auf ein “alternatives” OS (wenn man Windows mal als quasi Standard ansieht) bereue ich auf keinen Fall. Ich hege aber momentan den Gedanken mir evtl. ein neues Macbook zuzulegen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen gefällt mir Apples Philosophie, Hard- und Software in einem Gesamtpaket auszuliefern, dadurch fällt imho viel Frickelei weg, mit der man trotz großer Fortschritte bei Ubuntu immer noch zu kämpfen hat. Macbooks sehen einfach top aus und mit der aktuellen Akkugeneration sind wohl auch bis zu 7 Std. Laufzeit möglich.
- Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Bedingt. Ich glaube nicht, dass jemand, der im Prinzip zufriedem mit seinem Betriebssystem ist, unbedingt einen Wechsel braucht. Jeder hat halt so seine Gründe für ein bestimmtes OS und nicht immer die Zeit und vor allem die Lust, mühsam erarbeitetes Wissen über Board zu werfen und sich auf etwas neues einzulassen:)
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Kai um
22:01 am
Montag, 15. Juni 2009 in
How-To, Linux, ubuntu |
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Aufgrund einer nervigen Zerrung irgendwo im rechten Arm habe ich mir heute aus der Uni die 3M Ergonomic Mouse für unbestimmte Zeit für einige Wochen ausgeliehen.
Nach dem Anschließen hat diese direkt funktioniert, bis mir nach einiger Zeit aufgefallen ist, dass sich mit der 3.Taste nicht mehr vertikal scrollen lässt.
Da spätestens seit Ubuntu 8.10 alles über HAL läuft, musste ich deswegen die Konfiguration hierfür etwas abändern. Wie hier schon einmal beschrieben, musste ich die mouse-wheel.fdi entsprechend anpassen, so dass alle angeschlossenen Mäuse sich mit Drücken der dritten Maustaste dazu überreden lassen, überlange Seiten vertikal nach unten zu scrollen.
<match key="info.capabilities" contains="input.mouse">
<merge key="input.x11_options.EmulateWheel" type="string">true</merge>
<merge key="input.x11_options.EmulateWheelButton" type="string">2</merge>
<merge key="input.x11_options.YAxisMapping" type="string">4 5</merge>
<merge key="input.x11_options.XAxisMapping" type="string">6 7</merge>
<merge key="input.x11_options.Emulate3Buttons" type="string">true</merge>
<merge key="input.x11_options.EmulateWheelTimeout" type="string">200</merge>
</match>
Eine spezifischere Einstellung ging leider nicht, da die 3M Mouse sich nirgendwo namentlich erkenntlich zeigte. Die aktuelle Einstellung ist jetzt etwas globaler (nämlich für alle Mäuse, die künftig an das System angeschlossen werden), sollte aber technisch keinen Unterschied machen.