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Banshee vs. Rhythmbox

von Kai um 02:31 am Sonntag, 31. Mai 2009 in Allgemeines, Linux, ubuntu | 0 Kommentare

Seit ich Ubuntu benutze war ich eigentlich stets mit dem mitgelieferten Musikplayer Rhythmbox zufrieden gewesen. Neben Stabilität, Übersichtlichkeit und guter Unterstützung für Podcasts habe ich eigentlich nie mehr gebraucht. Trotzdem hab ich vor eingen Wochen das aktuelle Banshee in der Version 1.4.3 ausprobiert und war direkt begeistert von dem Programm:

banshee So bietet es neben den “typischen” Funktionen eine ganze Reihe an zusätzlichen Features, die ich nicht mehr missen mag.

Zum einen übernimmt Banshee auf Wunsch die ganze Verwaltung der eigenen Musiksammlung, inklusive Tagging der einzelnen MP3s, Albumcover werden automatisch heruntergeladen, Audio-CDs gerippt. Die Podcastunterstützung ist super, Videopodcasts sind ebenfalls kein Problem.

Es lassen sich auch intelligente Wiedergabelisten erstellen: So hat man zum Beispiel leichten Zugriff auf die zuletzt hinzugefügten Titel, oder die aktuellen Favoriten. Außerdem gibt es (ähnlich wie Genius für iTunes) einen “Playlist-Generator”, der auf Grundlage eines, oder mehreren Titels eine Zusammenstellung erstellt, die ähnlich zu den ausgewählten Titel sind bzw. ganz gut dazu passen. Nach einem ersten Test war ich mit dem Ergebnis der Zusammenstellung auch ganz zufrieden. So hat mir Mirage (so heisst der Playlist-Generator) zu Kryptonite von 3 Doors Down ein paar Lieder von Nickelback, Arctic Monkeys und zwei Genesis-Stücke ausgespuckt.

Ebenfalls beachtlich ist die Unterstützung für das MTP Protokoll (das, was viele nicht-Ipod MP3-Player sprechen). Ich besitze einen MP3-Player von Creative und kann mit Banshee nun problemlos Playlisten übertragen (die dann auch tatsächlich als Playlist korrekt im MP3-Player erscheinen), Podcasts werden ebenfalls in richtige Verzeichnis verschoben. Das hat vorher unter Rhythmbox alles leider gar nicht geklappt.

Schlußendlich gibt es auch die Möglichkeit einen Last.fm – Account einzubinden. Die gespielte Musik lässt sich dann problemlos verbannen oder favorisieren und Vorschläge zum aktuellem Musikverhalten werden auch direkt in Banshee angezeigt.

Wer sich das Programm jetzt mal näher anschauen will, bindet unter Ubuntu am besten die aktuellen Quellen, wie hier beschrieben, ein und kommt damit in den Genuß stets eine aktuelle Version von Banshee auf seinem System zu haben.

Eclipse sauber unter Ubuntu 9.04 einrichten

von Kai um 19:18 am Freitag, 29. Mai 2009 in How-To, Studium | 1 Kommentar

Um die beliebte Java-IDE Eclipse unter aktuellem Ubuntu einzurichten, geht man am besten folgendermaßen vor:

Man lädt sich auf der Homepage von Eclipse die komplette IDE als tar.gz herunter und entpackt das ganze mit

$ tar xzf eclipse-jee-ganymede-SR2-linux-gtk.tar.gz

Der nun entstandene Ordner eclipse verschiebt man dann nach /opt und passt die Besitzerrechte entsprechend an

$ sudo mv eclipse /opt/eclipse
$ cd /opt
$ sudo chown -R root:root eclipse

Jetzt muss man noch die Ausführungsrechte für den Benutzer entsprechend setzen. Das lässt sich auch prima in Verbindung mit dem find command erledigen

$ sudo chmod -R +r eclipse
$ sudo chmod +x `sudo find eclipse -type d`

Damit nun auch die Normalsterblichen (also alle nicht root) die IDE aufrufen können, muss man noch ein ausführbare Datei im /usr/bin/ Pfad erstellen

$ sudo vi /usr/bin/eclipse

und folgendes reinschreiben:

#!/bin/sh
#export MOZILLA_FIVE_HOME="/usr/lib/mozilla/"
export ECLIPSE_HOME="/opt/eclipse"
$ECLIPSE_HOME/eclipse $*

Danach noch die Rechte setzen (sudo chmod 755). Für einen ordentlichen Eintrag im Menü (Unter Gnome -> Anwendungen) legt man noch eine .desktop-Datei an -> /usr/share/applications/eclipse.desktop und schreibt folgendes rein:

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Name=Eclipse
Comment=Eclipse IDE
Exec=eclipse
Icon=/opt/eclipse/icon.xpm
Terminal=false
Type=Application
Categories=GNOME;Application;Development;
StartupNotify=true

Die Entwicklung von Javaprogrammen setzt natürlich voraus, dass sich auf dem System eine entsprechende Java JDK befindet. Hierfür verweise ich auf den guten Artikel im Wiki von ubuntuusers.de

Nerdy Comics

von Kai um 16:50 am Donnerstag, 21. Mai 2009 in Allgemeines, Fun | 2 Kommentare

Ok, zugegebenermaßen sind manche Comicstrips von XKCD für Nicht-Geeks nicht gerade leicht und auf Anhieb zu verstehen, was bestimmt auch einer der Gründe ist, warum diese nicht ganz so berühmt sind.

Dem will ich aber entgegenwirken und stelle hier meine Top 5 vor:

Platz 5: I’m an Idiot

I'm an Idiot

Platz 4: Listen to yourself

Listen to yourself

Platz 3: Goto

Goto

Platz 2: Exploits of a Mom

Exploits of a Mom

Platz 1: Zealous Autoconfig

Zealous Autoconfig