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Kai um
18:36 am
Samstag, 28. Februar 2009 in
Arbeitsplatzgestaltung, How-To, Produktivität, Studium |
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Ich sitze hier gerade an einem selbstgezimmerten Schreibtisch, den ich vor ca. einem Jahr entworfen hatte.
Ich hatte den Tisch damals so gestaltet, dass zwei Leute daran arbeiten können, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen (räumlich selbstverständlich). Mittlerweile benutze ich einen externen Monitor neben dem Laptop, schreibe mit einer extra Tastatur (also nicht die vom Laptop), eigene Maus, Boxen von Logitech und einer kleinen Ikea-Lampe. Davon habe ich jetzt kein Bild gemacht, aber ich denke es ist auch so klar, dass der Schreibtisch mittlerweile gut vollgestellt ist.
Update: Bild am Ende des Artikels eingefügt.
Um gut studieren/arbeiten zu können, ist mir ein halbwegs aufgeräumter Schreibtisch sehr wichtig, außerdem habe ich verschiedene Anforderungen an einen “Arbeitsplatz”: Zum einen müssen wichtige Sachen wie aktuelle Bücher und Papier immer in Greifweite sein (aus Gründen der Faulheit:-) ), außerdem brauche ich einen Eingangskorb auf dem Schreibtisch für Rechnungen, Briefe, Notizen, die ich mir am Tag gemacht habe etc.
Neben diesen persönlichen Präferenzen gibt es auch eine ganze Reihe von wissenschaftlichen/medizinischen Kriterien für einen optimalen Arbeitsplatz. Mein Google-Vodoo gibt mir hierfür eine riesige Fülle an Informationen zur Raumgestaltung, Ergonomie, verschiedenen Auswahlkriterien und so weiter. Die (imho) relevantesten sind folgende:
- Tischtiefe 90-100 cm
Ich habe ca. 70 cm und finde die völlig ausreichend
- ausreichender Beinraum unter dem Tisch (mindestens 1,5 m²)
Das passt ebenfalls bei mir
- Arbeitsplatz sollte mindestens 60 cm breit sein
An dem Schreibtisch hier habe ich sogar 140 cm
- Für Ablagen und persönliche Unterlagen muss genügend Platz sein
Hier liegt bei mir der Hund begraben, außerdem kann ich momentan die Arme beim Schreiben mit der Tastatur nicht richtig aufstützen
- Der Monitor sollte direkt vor einem stehen und die Augen sollten beim geradeaus schauen direkt den oberen Rand des Monitors anschauen
Zweiteres ist bei mir momentan nicht der Fall. Nachdem ich heute einen ersten schwachen Versuch unternommen hatte, die aktuelle Arbeitsplatzsituation zu ändern ist folgendes Mißgebilde herausgekommen. (Ich spreche von dem kleinen Hocker auf dem jetzt der Monitor und der Laptop darunter steht.

Was mich hier noch stört ist der zu hohe Monitor, zu wenig Platz an der Tastatur, um die Arme auflegen zu können und immer noch kein Eingangskorb
Ich werde mich jetzt mal durch die verschiedenen Ratgeber googlen und versuchen das Beste rauszuholen. Stay tuned, ich werde berichten.
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Kai um
17:54 am
Dienstag, 24. Februar 2009 in
Allgemeines, Linux, News |
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Bash, die Bourne Again Shell, das Werkzeug des Linuxers wurde auf die Version 4.0 aktualisiert. Einzelheiten gibt es hier und hier.
Um ehrlich zu sein, werden mich beim täglichen Umgang mit der Shell viele Neuerungen wohl eher weniger tangieren, weil nie benutzt, auf der anderen Seite gibt es mit der neuen Version auch (für mich) ganz nützliche Dinge, wie z.B. assoziative Arrays (ähnlich der gerade erst in der Vorlesung behandelten Hash-Maps in Java). Ich werde mal fix updaten und mir die neue Version etwas näher anschauen, evtl. dann hier noch etwas mehr berichten.
kai@blackbox:~$ bash --version
GNU bash, version 3.2.39(1)-release (i486-pc-linux-gnu)
Copyright (C) 2007 Free Software Foundation, Inc.
Hier gibt’s die aktuelle Version als Download. Sourcecode: ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/bash/bash-4.0.tar.gz
Desweiteren soll heute die OpenBeta von QuakeLive starten (obwohl auf der Webseite noch 00070859 Sekunden angegeben sind). Ich glaube QuakeLive wird der nächste heiße Scheiß, weil es im Browser spielbar sein soll und zwar in 3D!
Hier der Link zur Webseite: http://www.quakelive.com
von
Kai um
13:00 am
Montag, 23. Februar 2009 in
How-To, Produktivität |
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Ich bekomme auf der Arbeit ca. 30-35 Mails am Tag und zu Hause ungefähr nochmal das Gleiche. Schätzungsweise 2/3 von diesen ganzen Mails haben entweder einen einsilbigen Betreff, oder so unsinnige Sachen wie: Frage, Gruß aus Köln oder Hallo im Betreff stehen. Übertroffen wird das ganze nur noch von den Leuten, die überhaupt nichts in den Betreff schreiben. Warum ist das nun so schlimm?
Zum einen ist es sehr schwierig nach einer bestimmten Mail zu suchen, wenn man sich nur noch vage an den Inhalt erinnern kann und der Absender dummerweise einer der o.g. Fehler begangen hat. Zum anderen ist es mühselig erst jede Mail zu überfliegen, um dann zu entscheiden, wohin die Mail gehört (Projekt x, Projekt y), ob sie eventuell zu einem Kollegen weitergeleitet werden muss, oder eben gar keinen Betreff hat, und man die Mail auf jeden Fall direkt anklickt, um zu schauen, was derjenige von einem wollte.
Daher plädiere ich für eine sinnvolle Nutzung der Betreffszeile in einer E-Mail und habe folgende Vorschläge parat:
- Die Betreffszeile für eine kurze Zusammenfassung des Inhalts benutzen (eigentlich banal, aber es sollte mal gesagt werden)
- Die Betreffszeile mit entsprechenden Flags am Anfang der Zeile in Form von eckigen Klammern versehen (z.B.: [Projekt x] Besprechung am 23.02.09 um 15 Uhr)
- Am besten den Betreff am Schluss einer Mail schreiben, da man dann genauer weiß, was man eigentlich in der Mail gesagt hat
Gerade den Vorschlag mit den Flags in der Betreffzeile würde ich persönlich am liebsten in jeder Mail haben, weil sich damit ganz wunderbar Filter für den Mail-Client einrichten lassen, damit Mails thematisch geordnet in ganz bestimmten Ordnern landen. Bisher muss ich immer wüste Filterregeln anwenden, die im Betreff und im Body der Mail nach ganz bestimmten Schlüsselwörtern suchen und diese Mail dann entsprechend verschieben. Das hat natürlich den Nachteil, dass bestimmte Mails falsch verschoben werden. (z.B. weil die gewählten Schlüsselworte zu allgemein waren etc.)
Bildquelle: http://photography.si.edu/SearchImage.aspx?id=5639
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Kai um
10:56 am
Sonntag, 22. Februar 2009 in
How-To, Produktivität |
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Wie gestern versprochen, wollte ich zum Thema Firefox noch etwas nachschieben:
Bekanntlich gibt es bei besagtem Browser eine sog. Lesezeichen-Symbolleiste, in der man Links ablegen kann, um schneller und bequemer zu den Lieblingsseiten zu gelangen. Weniger bekannt scheint mir aber das Feature (?), dass man nicht nur einzelne Links, sondern direkt eine ganze Ordner-Hierarchie dort ablegen kann. Es lassen sich weitere Unterordner erstellen und eben schön hübsch thematisch ordnen. Stößt man beim Surfen nun auf eine interessante Webseite, so kann man diese einfach mit dem Favicon in den entsprechenden Ordner ziehen und so das Chaos in seinen Bookmarks etwas entgegenwirken.
Viel Spaß beim ausprobieren.
von
Kai um
10:43 am
Samstag, 21. Februar 2009 in
Allgemeines, How-To, Produktivität, Studium |
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Gibt man in seiner (Lieblings-)Suchmaschine Begriffe wie Produktivität, GTD oder Selbstmanagement ein, wird man recht schnell überhäuft mit einer Unmenge an Informationen und Leitfäden, wie man sich besser, schneller und leichter selbst organisiert. Nie wieder Termine vergessen oder Abgaben verschwitzen. Man gewöhnt sich einfach einen bestimmten Workflow an, führt fleißig Listen nach einem bestimmten System, checkt seinen Maileingang ein bisschen weniger und schon bekommt man sein Leben strukturiert.
Das Problem dabei ist nur, dass sich o.g. Sachen in der Theorie meist sehr einfach und gut durchdacht anhören, es aber oft einfach an der praktischen Umsetzung scheitert. Deswegen glaube ich, dass es mehr Sinn macht, sich anzuschauen, wie andere Leute Ihr Leben so geregelt bekommen, was sie dafür tun und wie sie Ihren Alltag verplanen, anstatt starre Systeme und Methoden auswendig zu lernen, um diese danach auf die eigene Situation zu subsumieren. Ich finde, man kann mit ersterem nämlich direkt sehen, ob eine Sache funktioniert und es ist etwas, was sofort einen Praxisbezug gibt.
Ich werde hier also immer wieder mal etwas posten, was mir im Alltag hilft, Sachen schneller/besser geregelt zu bekommen, also Dinge, die ich mir selbst angeeignet und für gut befunden habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Für Kommentare und weitere Tipps bin ich natürlich immer dankbar.
Anfangen tue ich heute ganz harmlos mit den Firefox-Plugins, die ich benutze:
Am besten finde ich neben Adblock Plus (dieses Plugin benutzt wahrscheinlich sowieso _jeder_ Firefoxbenutzer) FireGestures ud BugMeNot. Mit ersterem lässt sich der Browser über eine Vielzahl an Gestern bedienen, die man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wirklich gut einverleibt und damit etwas intuitiver durch das Web kommt.
Das zweite Plugin, BugMeNot, stellt eine Art Datenbank für ganz viele Webseiten und Foren bereit, bei denen man sich anmelden muss, um zu interagieren. Ich finde es sehr nervig, wenn ich zum Beispiel für Thema X am recherchieren bin und dann einen Post in einem Forum nicht lesen kann, weil ich nicht angemeldet bin.
So, das soll es mal für heute gewesen sein. Morgen schon geht es weiter mit einem weiteren Tipp für Firefox.
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Kai um
21:47 am
Donnerstag, 19. Februar 2009 in
Linux, ubuntu |
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Heute hab ich auf golem.de ein interessantes Interview mit Ubuntu-Vater Mark Shuttleworth durchgelesen. Kurz wiederholt geht es darum, dass Ubuntu die nächsten Jahre dem User eine neue Desktop-Experience und ein einfacheres und schöneres Interface liefern möchte.
KDE hat im Prinzip mit dem 4.0 Release und der kompletten Umstellung auf QT einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und auch bei Gnome ist der Schritt auf die Version 3 zumindest am Horizont sichtbar geworden.
Ich denke, das ist für die Entwicklung dieser Distribution der logisch nächste Schritt und genau das, was Ubuntu für die weitere Verbreitung braucht. Selbst benutze ich Ubuntu seit der Version 7.04 und ich stelle fest, dass sich die Benutzung kontinuierlich vereinfacht hat (zugegebenermaßen mit entsprechenden Anpassungen, d.h. Download von Media-Codecs, Freischaltung bestimmter Software-Repositories usw.).
Meines Erachtens sollten (Desktop-)Computer vor allen Dingen eins sein, nämlich benutzbar und intuitiv. Der Umgang mit Ihnen sollte schlichtweg einfach von der Hand gehen (Stichwort Drag n’ Drop, Anordnung der Bedienelemente, Fensterverhalten etc.). Da finde ich es nur gut, dass man das bei Canonical erkannt hat und entsprechende Ressourcen sich nun ausschließlich um das Design und das Userinterface kümmern.
von
Kai um
18:43 am
Mittwoch, 18. Februar 2009 in
Allgemeines, Studium |
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So,
knapp die Hälfte der Klausuren ist rum. Morgen steht noch die mündliche Prüfung in Gestaltung an, dann übernächste Woche Signalverarbeitung, d.h. E-Technik und danach Englisch und Programmieren 1.
Die richtig schweren Klausuren (Analysis und Einführung Informatik) sind zum Glück schon vorbei. Für nächstes Semester nehme ich mir fest vor, am Ball zu bleiben und schon während der Vorlesungszeit was zu machen, anstatt am Ende in alter Schulmanier die letzten Tage vor einer Klausur press durchzulernen.
Ich habe heute mit dem Gedanken gespielt, mir ein Netbook zuzulegen, weil so ein Kinder-Notebook (bei der Größe der Tasten und der Leistung, die diese Teile haben finde ich den Namen ganz passend) in vielen Dingen praktischer ist, als ein normales Notebook. Zum einen ist es ne ganze Ecke leichter als mein aktueller Thinkpad T61 (dabei hatte ich mir den Thinkpad doch extra wegen dem geringen Gewicht gegenüber anderen Notebooks gekauft), zum anderen sind die Bootzeiten erheblich kürzer. Ich weiß bloss noch nicht, welches ich den kaufen soll, gibt ja mittlerweile ein ganz schön großes Angebot und ständig kommt ein neues raus.
Am Blog werd ich noch ne ganze Menge ändern, ich habe bisher lediglich am Theme etwas rumgefeilt und meine ganzen alten Beiträge aus meinem alten Blog hierher übertragen. Die Liste ist lang, die Zeit ist kurz.