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Der modprobe-Befehl

von Kai um 20:36 am Samstag, 26. Juli 2008 in How-To, Linux | 0 Kommentare

Mit dem Befehl modprobe lassen sich unter Linux Module (so ne Art von Treiber) laden und wieder entladen.
Um sich zum Beispiel alle Module anzusehen, die unter Linux zur Verfügung stehen, benutzt man am besten den Befehl:

modprobe -l

Wenn man sich nur bestimmte Module anzeigen lassen möchte, benutzt man am besten den Befehl zusammen mit der Kombination:

modprobe | grep *

Module werden allgemein mit dem Befehl modprobe XXX geladen (XXX ohne abschließenden Punkt und Suffix). Um zu überprüfen, ob das eben angegebene Modul auch entsprechend geladen wurde, gibt man:

cat /proc/modules

in die shell ein.

Beispiel:

Um sich zum Beispiel die eingebauten PCI-Karten anzuschauen kann man den Befehl:

cat /proc/pci

benutzen. Es erscheint dann eine Auflistung aller verbauten PCI-Karten im System. Am besten schaut man sich dabei die Modellbezeichnung der PCI-Karte an, für die man ein Modul laden möchte. Wenn man Glück hat gibt es dafür schon ein fertiges Modul, ansonsten geht probieren über studieren. Wenn alles nichts hilft muss man sich in seltenen Fällen das entsprechende Modul selbst kompilieren und einbinden.

Die da bei AOL

von Kai um 19:50 am Mittwoch, 2. Juli 2008 in How-To, Linux | 0 Kommentare

Da man sich bei AOL wohl wieder mal gedacht hat, dass es sinnig wäre das ICQ-Protokoll zu ändern konnten gestern wohl viele, die mit einem alternativem Client unterwegs sind, sich nicht wie gewohnt über eben jenes Protokoll mit Ihren Buddys austauschen.

Glücklicherweise wurde der entsprechende Fehler schnell gefunden, so dass die viele Alternativen, wie zum Beispiel Pidgin in meinem Fall, ebenso rasch wieder geupdatet werden konnten.

Ich habe diese Zwangspause dazu genutzt mir Pidgin direkt aus den Quellen zu übersetzen. Bisher hatte ich die Version aus den Ubuntu Repositories genutzt (derzeit Version 2.4.1). Aktuell ist aber die Version 2.4.3.

Um sich den Client selbst zu kompilieren benötigt man für einen reibungslosen Ablauf folgende Pakete:

  • libxss-dev
  • libgtkspell-dev
  • libgstreamer0.10-dev
  • libmeanwhile-dev
  • network-manager-dev
  • libperl-dev
  • tk-dev

Diese kann man sich ganz bequem per “$ apt-get install …” saugen. Dann noch der typische Dreisatz (./configure, make, make install, letzteres als root) und schon kann man Pidgin in der aktuellsten Version benutzen