von
Kai um
22:19 am
Montag, 8. Februar 2010 in
Allgemeines, Studium |
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Millionen von Menschen versuchen jede Woche aufs neue mit einem Lottoschein den großen Gewinn zu holen. Die Tatsache, dass ein Sechser im Lotto so wahrscheinlich ist, wie in einem Treppenhaus von einem Blitz getroffen zu werden, wissen wohl die meisten.
Dennoch lässt sich diese Gruppe Menschen aber nicht davon beirren, es trotzdem zu probieren. Schließlich gewinnt ja fast jede Woche jemand beim Lotto.
Da bald eine Klausur in Stochastik und Statistik ansteht, habe ich mich zu folgender Überlegung hinreißen lassen:
Da es beim Lottospielen nicht auf die Reihenfolge der gezogenen Zahlen ankommt, ist die Anzahl aller Möglichkeiten 6 Zahlen aus 49 zu ziehen:
Eine von diesen knapp 14 Millionen wäre dann der Treffer für einen Lottogewinn. (Die Zusatzzahl habe ich hier mal nicht berücksichtigt).
Nun müssen es ja nicht immer 6 richtige sein. Vielleicht würde man sich ja mit 5 richtig gezogenen Zahlen auch zufrieden geben.
Die Anzahl der Möglichkeiten fünf richtige zu ziehen sind dann immer noch 43 x 6 = 258. Analog zu obiger Rechnung kann man es auch folgendermaßen schreiben:
Führt man diese Rechnung jetzt für alle Treffer durch, zum Spaß auch für die bei denen kein Gewinn ausgezahlt wird, kommt man zu folgender Matrix (P steht hier für die Wahrscheinlichkeit):
Mit anderen Worten ausgedrückt, bedeutet das also, dass man mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 41,3% eine Zahl richtig getippt hat. Für zwei richtige Treffer sinkt die Wahrscheinlichkeit schon auf etwas über 13%. Für einen “Dreier” liegt die Wahrscheinlichkeit dann nur noch bei ca. 1,76%.
Ich weiß nicht, wieviel Euro es für einen Dreier gibt, aber nehmen wir mal an, man würde für drei richtig getippte Zahlen 50,- € bekommen. Leider muss man dafür aber auch im Schnitt ca. 57 Lottospiele mitspielen, um statistisch betrachtet einmal drei Richtige zu haben. Wenn man für einen Lottoschein also 7,- € bezahlt, dann wären das knapp 400,- €, die man für einen 50,- € Gewinn erhalten hätte.
Das dürfte aber die meisten Lottospieler nicht interessieren, schließlich gewinnt fast jede Woche jemand die Millionen.
von
Kai um
14:19 am
Donnerstag, 4. Februar 2010 in
Allgemeines |
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Klar, Facebook, StudiVZ, SchülerVZ, XING, ICQ, MSN, Twitter, Delicious, alle diese Dienste sind für einige von uns zum integralen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Mal eben die Fotos von der letzten Party online anschauen, oder einen netten Gruß auf der Pinnwand der neuen Liebschaft hinterlassen gehören genauso zum digitalen Alltag, wie sich auf Twitter über den neuesten Klatsch zu informieren, oder selbst welchen zu publizieren.
Doch anstatt sich kritisch mit diesen (neuen) Medien auseinander zusetzen, oder kurz darüber nachzudenken, welche Folgen das in Zukunft haben könnte, peinliche Fotos von sich ins Netz zu stellen, wird ungeniert über sexuelle Vorlieben diskutiert (mit vollständiger Adresse, Foto, IM und besuchte Schule/Uni/FH im Profil) oder über Mitschüler und Kommilitonen hergezogen. Medienkompetenz? Fehlanzeige.
Es geht noch weiter, selbst die Dienste, die wir täglich benutzen, sind zum Teil so restriktiv, dass wir mit jedem Post und jeder IM-Nachricht sämtliche Rechte an diesem, unserem geistigem Eigentum vollständig an den Anbieter abtreten.
Ausschnitt aus der ICQ EULA:
You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ LLC. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.
Zu versuchen (s)einen Account in einem der o.g. social networks zu löschen grenzt an einer Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Manchmal ist es auch gar nicht möglich den eigenen Account komplett zu löschen, sondern lediglich zu deaktivieren.
Dennoch: Ich vertrete nicht die Meinung, dass alle diese Dienste grundsätzlich böse sind und man sie deswegen nicht nutzen sollte. Wenn die ganzen Freunde und Bekannte bei Facebook angemeldet sind, möchte man wahrscheinlich gar nicht mehr diese leichte Möglichkeit der Kommunikation missen. Muss man auch gar nicht, denke ich. Es lohnt sich aber, öfter mal darüber nachzudenken, was genau man da eigentlich gerade der ganzen Welt verkündet, oder dass man wichtige Sachen vielleicht besser persönlich bespricht, anstatt sich über IM auszutauschen.
Ich befürchte nur fast, dass die Schulen und die Bildungspolitik diese neuen Gegebenheiten wieder mal verschlafen und die Lehrpläne nicht entsprechend umgestellt werden, so dass man möglichst früh schon etwas über den Umgang mit den Medien und Medienkompetenz im Allgemeinen beigebracht bekommt.
Fortschritt und Technologie haben sich noch nie aufhalten lassen. Genau deswegen müssen wir uns auch Gedanken machen, wie wir mit diesen Dingen umzugehen haben.
von
Kai um
20:37 am
Montag, 11. Januar 2010 in
Klausuren, Programmiersprachen, Studium |
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Heute war es wieder mal soweit: Onlinetest. Dieses mal in Python. Nachdem ich erfolgreich meine Maschine (iMac mit Debian, Windowmanager war glaub ich FVWM) zweimal abgeschossen hatte, bin ich in der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten knapp fertig geworden. Eigentlich sind die gestellten Aufgaben in den bisherigen Onlinetests, die ich so mitgeschrieben habe, nicht extrem schwer, trotzdem finde ich es aber schwierig auf Kommando kreativen (und möglichst cleveren) Code zu schreiben.
Es sind eben diese typischen Prüfungssituationen bei denen man unter erschwerten Bedingungen klaren Kopf behalten muss 
Das waren die Aufgaben:
Aufgabe 1:
Man soll von der Standardeingabe eine Zeile einlesen und unnötige Leerzeichen entfernen. Außerdem soll jedes Wort mit einem großen Anfangsbuchstaben in Großbuchstaben umgewandelt wieder ausgegeben werden.
# a1.py
while True:
line = raw_input()
line = line.split()
for word in line:
if(str.isupper(word[0])):
print str.upper(word),
else:
print word,
print # Zeilenumbruch für schönere Ausgabe
Aufgabe 2:
Die zweite Aufgabe bestand darin, eine Datei belegung.dat einzulesen, die folgendes Format hatte: <VL-Nr>; <matrikelNr>; <VL-Name>; <VL-Typ>.
Danach sollte die so eingelesene Datei in folgendem Format in eine Datei ausgabe.dat geschrieben werden:
<VL-Nr>,<AnzahlBelegungen>, <VL-Name> <VL-Typ>
Momentan sind in der Ausgabe noch doppelte Einträge drin, das müsste noch geändert werden.
# a2.py
dict = {}
belegung = []
input = open('belegung.dat','r')
for line in input:
line = line.split(';')
belegung.append(line)
input.close()
for line in belegung:
if dict.has_key(line[0]):
dict[line[0]] += 1
else:
dict[line[0]] = 1
ausgabe = file('ausgabe.dat','w')
for nummer, anzahl in dict.iteritems():
for line in belegung:
tmp = ""
if nummer==line[0]:
try:
tmp = str(nummer) + ',' + str(anzahl) + ',' + line[2] + '\n'
ausgabe.write(tmp)
except:
pass
ausgabe.close()
Aufgabe 3:
Die dritte Aufgabe bestand darin, einen “sprach-begabten” Taschenrechner zu programmieren, der beim Aufruf des Programms Argumente wie “17 plus 4 minus 3 gleich” übernimmt und korrekt auswertet. Es soll bewusst auf Punkt-vor-Strich Rechnung verzichtet werden (also fällt eval() flach). Außerdem kann man der Einfachheit davon ausgehen, dass nur korrekte Argumente übergeben werden.
Ich hab ungefähr so etwas hingeschrieben:
# a3.py
import sys
i = 0
result = 0
input = sys.argv[1:]
while i < len(input):
if input[1]=="gleich":
result = int(input[0])
break
elif input[i]=="plus":
result = int(input[i-1]) + int(input[i+1])
input[i+1] = result
elif input[i]=="minus":
result = int(input[i-1]) - int(input[i+1])
input[i+1] = result
elif input[i]=="mal":
result = int(input[i-1]) * int(input[i+1])
input[i+1] = result
elif input[i]=="durch":
result = int(input[i-1]) / int(input[i+1])
input[i+1] = result
i += 1
print "Ergebnis:",str(result)
von
Kai um
21:21 am
Dienstag, 29. Dezember 2009 in
How-To, ubuntu |
2 Kommentare
Seit knapp zwei Jahren betreibe ich zu Hause nun meinen eigenen kleinen Server für verschiedene Dinge. Zeit, mal ein kleines Resümee zu ziehen und zu beschreiben, wie ich vorgegangen bin.
Vorneweg kann ich jedem den Einsatz eines kleinen Servers für die eigenen Wände nur empfehlen. Nach einiger Zeit habe ich mich so daran gewöhnt, dass ich das Teil nicht mehr missen möchte.
Hardware
Ich habe mich für ein mittelkleines Mini-ITX Motherboard von VIA entschieden, einfach weil meine Wohnung nicht sooo klein ist und mir die Pico-ITX (Maße: 100 mm × 72 mm) Modelle zu schwach auf der Brust waren. Als Gehäuse habe ich mir ein Gehäuse von Morex bestellt. Bei dem Motherboard war mir wichtig, dass es passiv gekühlt ist, weil das leiser und stromsparender ist. Ich habe leider erst später bemerkt, dass ich gerade mal 1 GB RAM verbauen kann und dass auf dem Mainboard lediglich ein Ethernet-Anschluß von 100 Mbit/s steckt. Wegen letzterem habe ich mir also noch eine schnellere Netzwerkkarte besorgt. Außerdem habe ich noch ein CD-Rom Laufwerk verbaut. Wie sich jetzt allerdings nach zweijähriger Laufzeit herausstellt, habe ich es vielleicht ein halbes Dutzend Mal benötigt und verbraucht ansonsten nur Strom.
Trotzdem würde ich den Stromverbrauch generell als sehr gering bezeichnen. Im Idle-Zustand verbraucht der Server so ca. 7-8 Watt.
Die Lautstärke ist wirklich annehmbar. Selbst unter Last ist der Server praktisch lautlos (so ohne Lüfter
). Dafür würde ich auch nicht versuchen darauf einen Film zu dekodieren. Das soll aber auch gar nicht der Anwendungszweck des kleinen Helferleins sein, was mich direkt zu meinem nächsten Punkt bringt:
Anwendungszweck
Hauptsächlich nutze ich den Homeserver für Backup, zum Laden größerer Dateien (Torrents und One-Click Hoster via JDownloader) und als kleinen Webserver auf dem ein Wiki läuft und auf dem ich lokal immer wieder mal Sachen ausprobieren kann. Wie eben schon angedeutet habe ich, um JDownloader benutzen zu können auch ein X-Server und Windowmanager installiert. Auf dem Server selbst läuft Ubuntu (wobei ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken spiele, FreeBSD darauf zu installieren) und als Windowmanager Fluxbox.
Beim Starten von GUI-Anwendungen auf fremden Hosts hat man normalerweise das Problem, dass man beim Beenden der Sitzung auch die GUI-Anwendung sich beendet bzw. die aktuelle grafische Sitzung, in der die Anwendung gestartet wurde. Das ist natürlich unschön, weil man bei größeren Downloads (wie z.B. Linuxdistributionen
) nicht die ganze Zeit die aktuelle Sitzung aufrecht erhalten möchte. Leider gibt es auch für JDownloader derzeit noch keine “GUI-lose” Version, mit der dieses Problem ebenfalls umschifft werden könnte. Abhilfe gibt es aber dennoch:
Und zwar gibt es von der Firma NoMachine NX einen kostenlosen Client, mit dem man sich auf einen Server grafisch einloggen und Anwendungen ausführen kann. Die Sitzung lässt sich jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. Im Hintergrund laufen alle gestarteten Anwendungen normal weiter.
von
Kai um
00:04 am
Sonntag, 20. Dezember 2009 in
How-To, News, ubuntu |
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Für sämtliche Audio- und Videobearbeitungen oder Konvertierungen ist FFmpeg das Tool der Wahl. Es gibt praktisch kaum bekannte Codecs und Formate, die nicht von FFmpeg unterstützt werden. Außerdem benutzen auch bekannte Mediaplayer wie VLC oder MPlayer ebenfalls FFmpeg unter der Haube.
Wie es sich unter Ubuntu installieren lässt, ist bereits hier sehr gut beschrieben. In der Regel reicht aber ein einfaches sudo apt-get install ffmpeg auf der Kommandozeile.
Um nun zum Beispiel bei Youtube heruntergeladene Videos in das MP3-Format umzuwandeln, reicht es oft schon aus, einfach die Quelle anzugeben, da FFmpeg standardmäßig schon eine Vorauswahl über die verwendeten Codecs und Einstellungen trifft.
$ ffmpeg -i foo.mp4 foo.mp3
$ ffmpeg -i bar.flv bar.mp3
Sicherlich gibt es unzählige Anwendungsfälle für den Einsatz von FFmpeg. Leider ist die Auswahl an brauchbaren Videobearbeitungsprogrammen unter Ubuntu immer noch Mangelware. Zum Konvertieren von Videodateien ist aber Handbrake meiner Meinung nach grundsätzlich schon zu empfehlen. Da sich niemand die ganzen Flags für FFmpeg merken kann lohnt sich evtl. ein Blick auf Handbrake, da unter anderem schon vorangelegte Einstellungen und Profile für Ipod, IPhone und Spielekonsolen existieren.
So, wie ich Mark Shuttleworth auf der letzten Linuxcon verstanden habe, wird Ubuntu aber in Zukunft hier verstärkt einen Fokus drauflegen. Witzigerweise gab es bei dem Vortrag von ihm dort auch eine Wortmeldung von jemanden, der sich darüber beschwerte, dass er mit Ubuntu versuchte ein kleines Geburtstagsvideo zusammen zu schneiden. Das endete leider in einem Desaster, so dass er letztlich das Video auf einem Mac zusammengeschnitten hatte.
Der Papa Gründer von Ubuntu beschreibt oft in Interviews, dass er möchte, dass sein Betriebssystem möglichst so leicht zu bedienen und schick sein soll wie es Mac OSX tut. Meiner Meinung nach ist dieses Ziel aber schon erreicht, ich sehe eher ein Defizit an “schicker” Hardware, die möglichst perfekt auf Ubuntu abgestimmt ist.
Sollte das in Zukunft (vielleicht ja sogar mit DELL) passieren, würde das dem Betriebssystemmarkt sicherlich einen neuen Push geben. Und wer weiß, jüngste Nachrichten gehen ja genau in diese Richtung
von
Kai um
01:29 am
Samstag, 19. Dezember 2009 in
News |
2 Kommentare
Ich hab es endlich geschafft, einen Punkt auf meiner To-Do Liste abzuarbeiten, der schon sehr lange da stand:
Ein neues Blogdesign.
Das alte hat mir schon lange nicht mehr gefallen, außerdem wollte ich die Chance nutzen, mich besser in Wordpress einzuarbeiten. Es ist sicherlich noch nicht ganz fertig, und ich bin mir nicht sicher, ob bisher alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Seite konnte ich mir bisher z.B. nicht im Internet Explorer anschauen (d.h. nicht selbst anschauen, ich hab aber schon einen Blick auf einen Screenshot geworfen, bei dem es mir kalt den Rücken runterlief).
Es ist manchmal zum verzweifeln, ging ich doch davon aus, dass zumindest der aktuelle Internet Explorer weitestgehend Standards unterstützt.
Um mir für Ubuntu zum Anzeigen der Webseite den IE zu besorgen, habe ich mir nochmal das Projekt IEs4Linux angeschaut, aber scheinbar werden nur die Internet Explorer bis Version 6 unterstützt.
Da ich für andere Projekte aber sowieso plane eine neue virtuelle Maschine für WinXP aufzusetzen, werde ich mir nicht die Mühe machen zu versuchen, die mit Wine zum Laufen zu bringen.
Zum Anzeigen einer Webseite kann ich die Seite browsershots.org empfehlen. Zumindest, um einen ersten Überblick zu bekommen, ob die Seite auf verschiedenen Systemen so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat. Für Debuggingzwecke ist die Seite aber sicherlich keine gute Wahl, weil das Rendern der einzelnen Screenshots durchaus seine Zeit dauert, und man mit einem Bild auch weniger experimentieren kann, als mit einem vollerwertigem Browser. 
Nicht so schön finde ich die nervigen Ads, die man sicherlich auch dezenter hätte platzieren können, aber heute ist ja noch kein Weihnachten.
In diesem Sinne…
Update:
Durch die freundliche Hilfe von Seba, Zaubertrank und beruhigendes Zureden, sollte das Layout jetzt auf den meisten Browsern und Systemen halbwegs korrekt aussehen. (Einzelne Opfer bei der Sidebar haben es leider nicht mehr geschafft, die Angehörigen werden benachrichtigt.)
Fazit: Viel gelernt und Webdevelopment tut gar nicht so weh, wenn man sich an ein paar Regeln hält.
von
Kai um
19:19 am
Montag, 23. November 2009 in
Programmiersprachen, Studium |
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Heute fand nach sechswöchiger Einführung in C in dem Modul “Programmieren 3″ der Onlinetest in C statt. Nächste Woche gehts dann mit einer Einführung in Python weiter.
Da ich mir mittlerweile meiner akuten Prüfungsangst und der damit einhergehenden Blackouteritis bewusst bin, gehe ich davon aus, dass ich nur knapp bestanden hab, obwohl (zumindest die ersten beiden Aufgaben) nicht so schwer waren.
Nachfolgend nun die ersten beiden Aufgaben des Onlinetests. Die dritte Aufgabe reiche ich wie schonmal nach, sobald mein Kopf nicht mehr ganz so matschig ist.
Aufgabe 1
/****************************************************
* Aufgabe: Es werden Noten (Note '1' bis Note '6') *
* auf der Kommandozeile eingegeben. Als Ausgabe *
* erscheint dann die Summe der einzeln eingegeben- *
* en Noten *
****************************************************/
#include <stdio.h>
int main
(void) {
int n1
=0
,n2
=0
,n3
=0
,n4
=0
,n5
=0
,n6
=0;
int note
;
while(scanf
("%d", ¬e
) != EOF
) {
switch (note
) {
case 1
:
n1
++;
break;
case 2
:
n2
++;
break;
case 3
:
n3
++;
break;
case 4
:
n4
++;
break;
case 5
:
n5
++;
break;
case 6
:
n6
++;
break;
}
}
printf("Note 1: %d mal\n", n1
);
printf("Note 2: %d mal\n", n2
);
printf("Note 3: %d mal\n", n3
);
printf("Note 4: %d mal\n", n4
);
printf("Note 5: %d mal\n", n5
);
printf("Note 6: %d mal\n", n6
);
}
Aufgabe 2
/****************************************************
* Aufgabe: Versehentlich wurden einige Lottozahlen *
* doppelt gezogen. Es soll eine beliebige Reihe *
* von Zahlen auf der Kommandozeile eingegeben und *
* die doppelt vorkommenden Zahlen geklammert *
* werden *
****************************************************/
#include <stdio.h>
#include <assert.h>
typedef struct zahlen
{
int zahl
;
struct zahlen
*next
;
} Zahl
;
Zahl
*neueZahl
(void) {
Zahl
*z
;
z
= malloc
(sizeof(Zahl
));
assert
(z
);
z
->zahl
= 0;
z
->next
= NULL
;
return z
;
}
Zahl
*start
;
Zahl
*tmp
;
int main
(void) {
int eingabe
;
int erstesMal
= 0;
while(scanf
("%d", &eingabe
) != EOF
) {
if(erstesMal
== 0
) {
Zahl
*neu
= neueZahl
();
neu
->zahl
= eingabe
;
neu
->next
= NULL
;
start
= neu
;
tmp
= neu
;
erstesMal
= 1;
} else {
Zahl
*neu
= neueZahl
();
neu
->zahl
= eingabe
;
tmp
->next
= neu
;
tmp
= neu
;
}
}
printf("%d ",start
->zahl
);
tmp
= start
->next
;
while(tmp
!= NULL
) {
if(start
->zahl
== tmp
->zahl
) {
printf("[%d] ",tmp
->zahl
);
} else {
printf("%d ",tmp
->zahl
);
}
start
= tmp
;
tmp
= start
->next
;
}
}
von
Kai um
23:11 am
Freitag, 20. November 2009 in
News |
0 Kommentare
Gestern hat Google bekanntermaßen den Sourcecode zum hauseigenen Betriebssystem Chrome OS veröffentlicht. Eigentlich ist es mehr ein Browser, als ein Betriebssystem. Denn Google geht davon aus, dass sich 95% aller Internetaktivitäten im Browser abspielen.
Neugierig habe ich mir also die erste frühe Version besorgt und einen kurzen Blick darauf geworfen. Viel länger kann man sich mit Chrome OS auch bisher noch nicht beschäftigen, da ich außer dem Browser nicht viel mehr entdecken konnte.
von
Kai um
14:17 am
Samstag, 31. Oktober 2009 in
Produktivität, Studium |
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Notgedrungen aus dem Umstand, dass ich mir für das Studium momentan den Emacs Editor anschauen muss, habe ich mir die Mühe gemacht, eine kleine Überlebenshilfe zu basteln. (Auch wenn ich Vim selbstverständlich viel besser finde
)
Die Infos auf dem DIN A5 großen Blatt habe ich mir quer durchs Internet zusammengesucht.
Der Verweis über das Vorschaubild führt zum Original und damit zur vollen Auflösung von 300 DPI. Viel Spaß damit.
von
Kai um
18:21 am
Mittwoch, 28. Oktober 2009 in
How-To, ubuntu |
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Um dem großen Ansturm auf die neue Ubuntuversion zu entgehen, habe ich mir bereits gestern den Daily Build von der neuen Version “Karmic Koala” heruntergeladen und auf meinem Thinkpad T61 installiert. Davor habe ich ein Backup von meiner Homepartition gemacht. Ich pflege im Schnitt alle zwei Releases immer einen Clean Install zu machen, da sich bei mir in der Zwischenzeit immer ziemlich viel Müll ansammelt. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das System zu Instabilitäten neigt, wenn man von Version zu Version immer die alten Konfigurationsdateien mitschleppt. Um mir nicht jedes mal aufs neue die Mühe zu machen, habe ich dafür vor einiger Zeit ein mittlerweile recht ansehnliches Backup-Skript entworfen, was mir die Datenbanken und Einstellungen von den wichtigsten Programmen extra sichert.
Die Installation selbst lief sauber durch. Wie immer waren aber einige Anpassungen zu machen:
Energieverwaltung
Da ich den Laptop zu Hause immer in der Dockingstation habe, musste ich bei der Energieverwaltung angeben, dass im Netzbetrieb das Schließen des Deckels vom System ignoriert wird. Tja, leider ist diese Einstellung in der aktuellen Version verschwunden, man kann das entsprechende Flag aber immer noch über den Konfigurationseditor setzen. Dazu stellt man die Einstellung apps->gnome-power-manager->lid_ac auf “nothing”
Eclipse
Die Gebete der Java Entwickler wurden erhört und endlich mal wieder eine aktuelle Version von Eclipse in die Ubuntuquellen mit aufgenommen. Somit hat sich die etwas umständliche Einrichtung von Eclipse zum Glück nun erledigt.
DVB-T unter Ubuntu
Um meinen DVB-T Stick zum Laufen zu bekommen, musste ich noch eine spezielle Firmware herunterladen. Im verlinkten Wikieintrag hab ich beschrieben, was man genau machen muss.
tp-smapi
Die Entwickler von Ubuntu haben entschieden, dass sie das tp-smapi Modul aus den Quellen entfernen, da sich der Autor nicht zu erkennen geben möchte. Warum das so ist, kann man nur mutmaßen (vielleicht sind die Informationen, die er gebraucht hat, um das Modul zu entwickeln, auf nicht ganz legalem Wege in seinen Kopf gewandert). Jedenfalls muss man nun wieder selbst etwas Hand anlegen, damit so Sachen wie Lade/Entladegrenzen für den Akku gesetzt werden können:
$ sudo apt-get install tp-smapi-source
ausführen. Danach muss man
$ sudo module-assistant
starten und das tp-smapi Modul bauen und installieren (build und install). Abschließend kann man das Modul noch mit
$ sudo modprobe tp_smapi
starten.
Nach diesen Anpassungen läuft Ubuntu auf dem Thinkpad wieder flott und stabil wie eh und je. Kürzere Bootzeiten wie in den einschlägigen Blogs beschrieben, konnte ich auch ausmachen, wobei sich noch zeigen muss, ob das nur an dem Clean Install liegt, oder sich die Zeiten tatsächlich verkürzt haben. Ansonsten freue ich mich über aktuelle Programmversionen und ein rundes Gesamtbild vom neuen Theme.